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Zur Geschichte und Litteratur. Erster Beytrag,
„kommenhcit vor; man mag ihn übrigens durch die Ordinären„der Hyperbel oder des Dreyecks erklären."^ Zch muß, mitErlaubniß des Herrn Eberhard, hier anmerke», daß, wenner sich, in Ansehung dieses letztem aus der Leibnizischen Philo-sophie gezognen Grundes, nicht überhaupt irret, er sich dochwenigstens, in Betracht der dafür in der Note angeführtenStelle, gewiß ganz vergriffen hat. K.eibnirz sagt daselbst:n<z VVIS pus oncore lv moz^on clo tairv vo'ir llemonttrstivomontcv iu'o» äoit elivillr ^isr 1a pure railon. Dieses scheinet HerrnEberhard von der doppelten Hypothes, die immer wachsendeVollkommenheit des Ganzen entweder durch die Ordinate» derHyperbel oder des Dreyecks zu erklären, verstanden zu haben.Allein es geht offenbar auf die doppelte Hypothes, überhauptentweder eine immer wachsende, oder eine immer gleiche Voll-kommenheit des Ganzen anzunehmen (°°). Wenn nun Lcibnitzselbst, im Zahre 1716, noch kein Mittel sah, aus nngezwcifcl-ten Grundsätzen entweder das eine oder das andere zu dcmon-striren: wie kann man sagen, daß er gleichwohl das erstere au-genscheinlich vorgezogen habe? Ihn zwang sein System nichtim geringsten, sich für eines von beiden zu erklären; es bleibtunter beiden Voraussetzungen eben dasselbe; und von beidenäusserte er bis auf das letzte, daß er noch nicht einsehe, welcheer schlechterdings annehmen müsse. Denn so wie er die vonder immer wachsenden Vollkommenheit, in so fern man entweder
(°) />!in5/i, I.ellro -t IN. SourAel, Onr,, r. II. o. IIZ.
(°°) Hier ist die Stelle, i» ihrem völligen Zusammenhange: vn pemkormer «leux Ii^iolueses, I'une «.ue la »iUure eN Ivu^ours «^»leiuenl n»r-s»Ue, I'sulrs yu'elle croit lou^ours en veifeclivn. 8i eile ett lou^oursexslement i>i>rf»ile, n>si8 vÄrisdleinent, U esl plu« vrs!5emkladls qu'il i>>sit point lle commencemenl. li eile croistuit lou^'ours en perkeelion
(tunvvrv qn'il »e seit noint noksilile äe Iiii Sonner loule I» nerseelion louls I» kois) la cüole ss vourroit encore expliiuer lle lleux savons, 5»voirpsr les vrltonnees >Ie ^Ilxoerkole vu par cvlle ilu Lriitn^Ie. 8uivs»tI'uxnoluels ,1s I'II^perliole, il n> »uroU poinl »>e eoniineneemenl, et lesinNsns vu ets!» llu monüe seroient crü en vekkvction Ueouis loute I'eler-iille; mais luivunt I'ü>noll>e5e >Iu 'r'liitnxle, U > auroil vu »n coinmen-rement. I-'Ii^vvIIu-se <Ie I» ve>5sc>ion vsale servil celle >!'un liecliinkle.5e »e vois vss envore le mo^en ,Ie fgire voir uemonslrsllvemenl cs yu'vn«ioil clioisir psr Ii> »ure rilisv».