Dcö KlosierS Hirsch«,» Gebäude, -c.
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Allein, daß nach dem Abt Wilhelm, auch des Gerhards, derdoch ganzer 44 Zahre Abt war, nicht gedacht wird, zeigt ohneZweifel an, daß sich dieser um die Bibliothek nicht verdientmachen wollen, und sie gänzlich vernachlässiget habe. Wiefleißig und sorgfältig der Abt Milhelm mit Abschreibung derHandschriften in seinem Kloster zu Werke gehen lassen, davonfindet sich eine merkwürdige Stelle beym Trithcim unter demJahre 4t)7st. Oumlocim e IVIonacliis luis lenjitores o^timo.-;iiistilmt — I?t Iiis- nmnivus ^iNeiat klointclnis unus in cimni Fv»oiv scienti-irum cloctistimus, czui mencla neglizentius t'cnlienti»m vmenllnrot.
4.
Von den älrcstcn Schriftstellern des Klosters.Wir haben oben gesehen, daß das Sommer Ncfcctorium auchmit den Bildnissen der vornehmsten Gelehrten nnd Schriftstellerdes Klosters, ausgczicrct war; nnd daß unter denselben kurzeNachrichten und Lobsprüchc gestanden, welche Parsimomus eben-falls sämtlich abzuschreiben und aufzubehalten, für gut befunden.Sie sind zum Theil aus dem Tritheim genommen, und mitTrilhcims eignen Worten verfaßt. Aber dem ohngcachtct,halte ich es der Mühe sehr werth, sie ganz mitzutheilen: nichtnur, weil sie beträchtliche Zusätze und Vermehrungen zu einemso nützlichen Werke enthalten, als des Fabricüis Lililiotliec-lwtin-l mvl?. vt ins. i«t. ist; sondern auch, weil ich dabey Gelegen-heit gehabt, eine Anmerkung über diese Bibliothek überhaupt zumachen, die dem, welcher sie etwa vermehren wollte, nicht un-angenehm seyn wird. Es folgt also, aus der Handschrift desParsimomus:
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