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9 (1839)
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481
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Vom Alter der Oelmalcrey.

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doas mallouin kulilem ex auiiclialco, iuxta manudrium graellemet in plan» latum, unäo percut'ies iplum Mirrlupium lufler lapi-<lem msAnum et ieyurckem, non Arauitor lerk moäerate, et cumtoepius rospexoris, coolicleisliis, utruin velis iptui» aurum omnm»tenue kaeero, vel meäiocr'itor lpiUum. 8i sutem lupercreuerlt»urum in attenuanäo et martupluin vxcvtl'ent, pr-ccicles illuclforcipe paruulo et lem, tantummoclo gll koe opus kacto. Ilsecekt ratio suröaz petulie. (^uam euiu 1eeun6uni libitu», tuum atte-nu-iueris, ex ea incitlvs foreipe ^articulas ^uantas vnlueris etinäe ornaliis corouas circa capita, iinaAinum, et Kolas et orssveltimentorum, et cetera vt likuorit.

(«)

Vasari sagt vom xNargaritone-Z Das nehmliche versichertauf Treu und Glauben des Vasari, auch van Mander; und ausTreu Glauben und des van Mander und Basari, versi-chern es alle, die dieses alten Meisters gedenken.

(t)

--da>j er blosse Z-emewand nahm ) Und auch die-ses, daß man sich, in Ermanglung der Häute, der Leinewandbedienen könne, sagt Thcophilus (c. 19. lib. I) mit ausdrück-lichen Worten: 8i voro «lesnerit corium scl cooperien6as tadulas,eoclvin moclo et ^lutinv cooperiantur cum psanc» »leäioeri novo.Und daß er pannum linteum verstehe, ist wobl kein Zweifel.

(u)

--mir einer Masse, welche sich u-s. rv.Z Diese Masse,

welche Thcophilus glutsn cakei, Käscleiin nennet, und zu ma-chen lehret, kömmt auch unter den alten Compositionen beymMuratori (p. 382) vor, als besonders dienlich, Holz und Kno-chen zusammen zu leimen. Sie ist auch wirklich nicht alleinhierzu gut, sondern überhaupt einer der besten allgemeinen Lei-men , der nur zu finden, und aus dem noch heut zu Tage ver-schiedene Künstler ein Geheimniß machen. So erinnere ich mich,daß vor einigen Jahren ein Franzose, Namens Renard, inHainburg herum ging, und zerbrochnes Porcellan sehr wohlund behende flickte. Der Leim, den er dazu brauchte, war keinanderer, als dieser Käscleiin, den er in Ostindien wollte gelernthaben. Runr'el (Kunst und Werk Schule, Th. II. B. V. Kap. 4)