Druckschrift 
Maximin : ein Gedenkbuch / hrsg. von Stefan George
Entstehung
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HECHSELNDE SCERNE

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W.

Greifst du noch einmal in die Tönenden saiten

Zum rühme der Frauen und der mädchen ladender zier?

VernahmesT du nicht- mein Sänger- das xönen der ujeiien

Das anderer pflichien zu mahnen suchte nach dir?

Du sireichst wie im Traume die langen wallenden haare-

Ein sehnen entquoll der harfe in deiner hand.

Ich sehe: dich greift die liebe entschwundener jahre-

Der goldene Schimmer von fernem farbigen land.

Wohl Kennst du die laute die hier dich besuchten-

Den ruf der einst an deine ohren wohl drang

Als sie- noch ferne- in träumenden schilfigen buchten

Die pracht ihres lange versunncenen vokes besang:

Du glaubtest der stimme vertrauten laut zu vergessen

Und flohst aus des Südens heiliger schattender nacht

Das herz von den zehrenden flammen der liebe zerfressen.

Da plötzlich erKlang dir bei rauschender brausender pracht

Von ferne die stimme . Es schwiegen die singenden saiten-

Im busen ward vergangenes sehnen dir wach:

Dich treibt es hinaus in die bläulich verhangenen weiten

Der stimme nach die liebend einst zu dir sprach.

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