Beschreibendes Verzeichniss der Abbildungen. XIII
Federarbeit. Von den Titeln einer Serie von Aquarellennach Pflanzen. Beachte die Schwellung der ge-krümmten Linien und vergleiche 85 und 19 damit.Hier und da zeigt ein Buchstabe Neigung, in die Cursivzu fallen. 1738—48.
87. DEUTSCHE MINUSKEL. Römische Buchstaben. Aus Bam-
berg, in Messing gravirt, der Hintergrund weggeschnitten.Bemerkenswerth der Stachel am Schnittpunkt der langenBuchstaben , um den Parallelismus der Schriftlinien zubetonen. 1613.
88. DEUTSCHE BUCHSTABEN. Von Inschriften in Osnabrück .
Ein Mittelding zwischen Majuskel und Minuskel. InStein. 1742—56.
89. DEUTSCHE MINUSKEL. Von einem Denkmal im Dome zu
Würzburg . In Schiefer geschnitten. 1617.
90. DEUTSCH. Von einem Denkmal zu Würzburg . In Schiefer.
Versalien gelegentlich unter Minuskeln gemengt. 1784
91. KOMISCHE VERSALIEN. Aus dem Stickmusterbuch des
Giovanni Ostaus, zur Arbeit auf quadratischen Mascheneingerichtet. Charakteristisch für die Ausführungs-Methode,nicht für irgend eine Periode. (Vergleiche 142.) 1590.
92. ITALIENISCHE VERSALIEN. Eine Wiederaufnahme gothischer
Formen, nicht charakteristisch für die Periode. 17. Jahr-hundert.
93. FRANZÖSISCH. Aus der Zeit Ludwigs XV. , von Laurent.
Ein Fall, bei welchem Rococo-Rollwerk und Blumen indie Form von Buchstaben — hier in die der Schreib-schrift — gezwungen worden sind. 18. Jahrhundert.
94. FRANZÖSISCH. Ein weniger auffallendes Beispiel aus der
Zeit Ludwigs XV. , von E. Guichard. Man möchte hiergenauer sagen, dass die Gestalt des Buchstabens in Or-nament ausgelöst ist. 18. Jahrhundert.
95. ENGLISCHE KANZLEISCHRIFT. Aus Andrew Wrights „Court
Hand Restored", einem Buch, welches bestimmt war