Transportieren da ist, und das beste Geldsystem muß versagen,wenn die Arbeit des Volkes nicht die Dinge schafft, die zum Lebenund Kriegführen notwendig sind. Wo das Geld über die Grenzenrollt, um draußen durch Ankauf von Kriegsmaterial und Nahrungs-mitteln die mangelnde innere Erzeugung zu ergänzen, da rollt es nichtso leicht zurück, da treten die Stockungen ein, die wir bei unserenGegnern beobachten. Darum, meine Äerren, mögen unsere Feindeihre Geldmaschine reparieren
(Heiterkeit und sehr gut!)und dabei noch so sehr auf unser Vorbild schauen; nutzen wird ihnendas erst, wenn sie uns die Leistungsfähigkeit unserer Landwirtschaftund unserer Industrie,
wenn sie uns in allen lebenswichtigen Produktionszweigen unsereUnternehmer und unsere Arbeiter nachmachen;
(Bravo ! und sehr richtig!)und das können sie nicht. Das können sie sowenig wie sie unser Äeernachmachen können,
(sehr richtig!)
denn dazu gehört eben doch etwas mehr als die aus der Not desAugenblicks geborene Einsicht. Dazu gehören Generationen lang-jähriger Schulung und Zusammenarbeit, dazu gehört die eiserneErziehung zu Pflicht und Disziplin, dazu gehört das in tausend-jähriger Geschichte zu Stahl zusammengeschweißte Volkstum.(Lebhaftes Bravo!)Darum mögen sie uns Vernichtung und Zerstückelung ansagen;an diesem stahlharten deutschen Volkstum wird ihre Zahl undMacht, ihr Geld und ihre Tücke zerschellen.
Wir tragen den Sieg in uns. Wir fühlen die Verheißung des Siegesdoppelt stark in diesen Tagen, wo unter den Donnerschlägen unsererfestungbezwingenden Geschütze Schwankendes Gestalt gewinnt, wojeder das Herannahen großer Entscheidungen spürt, wo der Flügel-schlag der Weltgeschichte, des Weltenschicksals in der kleinsten Küttehörbar wird. Wir wissen in diesen Tagen Äeer und Volk durch-drungen von dem Bewußtsein, daß es abermals gilt, alle Kraft ein-zusetzen; wir wissen, daß es in jedem Deutschen zuckt, mit Äand an-zulegen bei der großen Entscheidung, draußen in der Feldschlachtund im Festungskrieg, daheim im wirtschaftlichen und im finan-
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