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Verzeichnis des Musikalien-Verlages von Breitkopf & Härtel in Leipzig : vollständig bis Ende 1902
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1085
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Studentenlieder Stunden der Weihe.

1085

No.

PK 2

Studentenlieder, 150, ernste und launige, mit leichterPianofortebegleitung.

Die Hussiten zogen vor Naumburg. Die Leineweber habeneine saubere Zunft. Diogenes war ein Hauptmucker.Dort Saaleck, hier die Rndelsburg. Dort, wo der Rhein mit seinen grünen Wellen. Drei Lilien, drei Lilien.Durch Feld und Buchenhallen. Ein freies Leben führenwir. Ein Grobschmied sass in guter Kuh'. Ein Hellerund ein Batzen. Ein Jäger aus Kurpfalz . Ein lust'gerMusikante. Eiust hat mir mein Leibarzt. Ernst lebt'ich so harmlos. Ein Sträusslein am Hute. Es blinkendrei freundliche Sterue. Es braust ein Ruf wie Donner-hall. Es, es, es und es. Es ging ein Mädel in dieStadt. Es hatten drei Gesellen. Es leben die Studentenstets. Es lebe, was auf Erden. Es sassen beim schäu-menden, funkelnden Wein. Es steht ein Wirtshaus auder Lahn . Es waren mal drei Gesellen. Es zogen dreiBurschen wohl über den Rhein . Flevit lepus parvulus.

Freiheit, die ich meine. Freut euch des Lebens.Gaudeamus igitur. Gestern, Brüder, könnt 1 ihr's glauben.

G'rad aus dem Wirtshaus. Hehr und heilig ist dieStunde. Heil dem Manne, der den grünen Hain. HerrBruder zur Rechten. Herr Klink war sonst ein braverMann. Hier sind wir versammelt. Hier sitz' ich aufRasen. Ich bin der Doctor Eisenbart. Ich bin derFürst von Thoren. Ich gehe meinen Schlendrian. Ichhab 1 den ganzen Vormittag. Ich haV mein' Sach' aufnichts gestellt. Ich lobe mir das Burschenleben. Ichnehm' mein Gläschen in die Hand. Ich schiess 1 den Hirschim wilden Forst. Ich und mein Fläschchen. Ich warBrandfuchs noch an Jahren. Ich war noch so jung, undwar doch. Ich weiss eine friedliche Stelle. Ihr altenBurschen alle. Ihr Brüder, seid mir all 1 willkomm'n.Ihr Brüder, wenn ich nicht mehr trinke. Im Kreise froherkluger Zecher. Im Krug zum grünen Kranze. Im kühlenKeller sitz 1 ich hier. Im schwarzen Wallfisch zu Ascalon.

In der grossen Seestadt Leipzig. In Halle angekom-men. Integer vitae. Jetzt gang' i an"s Brünnle.Jetzt schwingen wir den Hut. Jetzt weicht, jetzt flieht.

Lalalara Bierwalzor. Lasset die feurigen Bomben.

Mein Lebenslauf ist Lieb 1 und Lust. Mit dem Fiedel-bogeu. Mit Männern sich zu schlagen. Nach Süden nunsich lenken. 0 alte Burschenherrlichkeit. 0 Tübingen,du teure Stadt. Preisend mit viel schönen Reden.Rundgesang und Gerstensaft. Seit Vater Noah i:i Bechergoss. 'S giebt kein schöner Leben. Sind wir vereintin guter Stunde. Stimmt an mit hellem, hohen Klang.

Stosst an !--soll leben ! Studentennerz, was macht

dich trüb' Studio auf einer Reis'. Trinken, sang Ana-kreon. Überall bin ich zu Hause. Und die WürzburgerGlöckli. Und wenn sich der Schwann. Viola, Bassund Geigen. Vivat Bacchus, Bacchus lobe. Vom hoh'nOlymp herab. Von all' den Mädchen so blink. WarumsolTs im Leben. Was ein gVechter Heuschreck. Wasfang 1 ich armer Teufel an. Was klinget und singet.Was kommt dort von der Höh 1 . Was schiert mich Reichund Kaiserprunk. Weg mit den Grillen und Sorgen.Wenn der Vater mit dem Sohne. Wenn ich dich bei mirbetrachten thu\ Wenn ich einmal der Herrgott war'.Wenn wir durch die Strassen ziehen. Wer niemals einenRausch gehabt. 1 Willst wissen du, mein lieber Christ.Wir hatten gebauet. Wir sind die Könige der Welt.Wir sind nicht mehr beim ersten Glas. Wohlauf, dieLuft geht frisch und kühl. Wohlauf noch getrunken,Wo Kraft und Mut. Wonnig berauschet. Wo zurfrohen Feierstunde. Zu Freiburg lebt' und that. Zwi-schen Frankreich und dem Böhmerwald.

Stndzinski, Peter, s. Mazurken-Album. Poln. Tänze.Stunden der Weihe für Harmonium von P. HassensteinNo. 1. Die Macht der Liebe. 2. 0 du fröhliche, o du selige.

3. Es ist ein Reis entsprungen. 4. Stille Nacht, heiligeNacht. 5. Harre meine Seele. 6. So nimm denn meineHände. 7. Du Hirte Israels. 8. Integer vitae. 0.Lasst mich gehen. 10. Wie sie so sanft ruhn. 11. Aul-erstehn, ja auferstohn. 12. Wo findet die Seele dieHeimat, die Ruh.

BREITKOPF UND HÄRTEL IN LEIPZIG .