Die Entscheidung
und nordwestlich von Verdun zwischen Argonnen undMaas. Hier setzten die Amerikaner, dort die Franzosendie volle Wucht ihrer Massen und Kriegsmittel ein. Gleich-zeitig erneuerten die Franzosen ihren Angriff zwischenAilette und Aisne gegen die Westflanke des Chemin desDames und begannen im Norden Engländer und Belgiereinen neuen Ansturm gegen unsere flandrische Front.Von der Nordsee bis zu den Vogesen schüttelte jetzt eineinziger Orkan die in ihrem Mittel- und Hauptstückbereits wankenden deutschen Stellungen.
Unsere zum großen Teil übermüdeten, vielfach auchbereits in ihrem Geist erschütterten Truppen schlugensich ungleichmäßig. Zwischen den Argonnen und der Maasgelang es, die Amerikaner nach einigen nicht unerheblichenAnfangserfolgen zum Stehen zu bringen; ebenso die Fran-zosen in der Champagne. Dagegen gelang es den Engländernund Belgiern in den letzten Septembertagen, unsere flan-drische Front im Ypernbogen zu überrennen. Zwei Kampf-tage brachten ihnen hier den Erfolg, den sie währenddes Jahres 1917 in fünf Monaten des schwersten undopferreichsten Ringens nicht zu erreichen vermochten:den Durchbruch durch unsere Höhenstellungen um Ypernbis in die flandrische Ebene.
Wenn durch diese Einbrüche und Durchbrüche imZentrum und auf den Flügeln unsere Front nicht in hilfloseTeile auseinandergerissen und unser Heer nicht zersprengtund zertrümmert werden sollte, war jetzt eine energische
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