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Nachtrag
Der Gesandte erhielt am 26. August den Auftrag ,,, inkeiner Weise in die Verhandlungen zwischen dem Vati-kan und Deutschland einzugreifen und seine Meinungzurückzuhalten, wenn man ihn von neuem danachfrage". Der britische Gesandte wurde also vomForeign Office in aller Form ,, zurückgepfiffen". Voraus-gegangen war ein dringender Schritt des französischenGeschäftsträgers, der erklärte: Seine Regierung habe sichder von dem Grafen Salis dem Vatikan zu machendenMitteilung angeschlossen, in der Annahme, daß diese Mit-teilung eine mündliche sein und eine ausführlichere Ant-wort auf die Papstnote überflüssig machen werde. Jetzthabe Graf Salis dem Papst ein schriftliches Dokument indie Hand gegeben, und seine Aktion habe eine Diskussionüber das Schicksal Belgiens eröffnet. Das sei nicht, wasdie französische Regierung wünsche. Herr Ribot vertraue,daß die britische Regierung seine Ansicht teile und demGrafen Salis Instruktionen geben werde, die alle weiterenVersuche des Kardinalstaatssekretärs zu einer halb-offiziellen Intervention zwischen den Kriegführenden ent-mutigen würden. Am 30. August also unter demDatum des Pacelli- Briefs-teilte das Foreign Office denbritischen Vertretungen bei den verbündeten Regierungenmit, daß nach seiner Ansicht in Rücksicht auf diegänzlich ablehnende- Note Wilsons an den Papst keinerleiweitere Antwort irgendwelcher Art an den Vatikannötig sei.
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