Sickinge» «.dumpf bestätigende) Den Tod! (Pause.)
LrtNNrr: Um eines bitt' ich Euch, Herr! Laßtwein Blut nicht unnütz fließen! Stellt mich an dengefährlichsten Platz, und seid versichert, ich verlasse ihnnicht lebend.
Sickingen (sich bedenkend:) Es sei Dir gewährt! —Sahst Du Hütten mit seinen Reitern?
Brenner: Wie die wilde Jagd rasten sie an unsvorbei. Wir riefen sie an, aber sie horten nicht.
Sickingrn: Es sind snnfzchnhnndert Mann, lauterbrave Leute; und der Hütten führt sie. Vielleichthaben sie unsere Arbeit bereits gethan. — Blast alleszusammen! — (Trompeten und Trommeln.) Und dann imSturme nach Trier . Alles steht jetzt ans einemWurf!
Ein Llttldslüiecht (auf die zitternden zwei Bauern deutend:)Und die da?
Sickingen: Hängt sie an den nächsten Baum!Die Lauern: Gnade! — Erbarmen! (sie werden
fortgeschleppt. Man hört das Heuleu und das rohe Lacheu derLandsknechte hinter der Bühne. Die Truppen stellen sich inOrdnung auf.)
Sickingril: Bringt mir ein Pferd! — und eins fürden Abt! '
Ävt: Verschont mich!
Sickingtll: Ihr müßt mit!
Älil: Noch nie meiner Lebtag' saß ich auf einemsolchen Tier.
Sickillglll: Helft ihm hinauf! (schwingt sich auf seinPferd.)
Allt (wird auf ein Pferd gehoben:) Herrgott, sei mirgnädig! (sitzt zitternd oben uud hält sich an der Mähue.)
Zickingeiu Marsch! — Nach Trier !
(Kommandorufe, Trouipeteu, Trommel». Der Zwischenvor-hang fällt.)
F. Erich Helf, Ulrich von Hütte».
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