WeihnachtsbrLefe
.^o darf ich die hier folgenden sieben Stücke im Sinne ihrerEntstehung und Stimmung wohl nennen. Um die Mitte Dezember desJahres M8 redete mich mein Freund, der Herausgeber der „Nation ",darauf an, ob ich nicht für die Festwoche einen Beitrag liefern wolle.INich reizte der Gedanke, mit uuserem Publikum, wie die Jahreszeites nahe legte, mich einmal von Dingen zu unterhalten, die etwasabseits vom gewohnten Wege lägen und zugleich durch die Intimitätdes Stoffes den Autor und seine Leser etwas menschlicher zusammen-führten. Auf diese Weise kam mir das erste Stück „über die Kunstzu schenken" in die Feder. Und da es Beisall fand, ward die Bitte,das Experiment zu wiederholen, jedes Jahr gegen die Festzeit hin er-neuert und erfüllt, von den auf diese Weise bis zu Weihnachtenerschienenen neun Briefen folgen hier nur sieben, weil der vom Jahre^38Z über „Die Aera der Toaste" an eine spätere Stelle dieses Bandesgerückt worden ist, und der vom Jahre „In Ferienstimmung"schon in dem H. Band dieser Sammlung, den „Charakteristiken", Auf-nahme gefunden hat.
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L. V.
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