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für Herbeischaffung der Rohstoffe wie Vermittlung des Ab-satzes erste Voraussetzung der modernen Grofsindustrie war 1 .
Aber wenn wir bisher die doktrinären Schutzzöllner be-kämpften, so wäre es doktrinäres Freihändlertum, leugnen zuwollen, dafs der Schutzzoll Alexanders III. die russischeIndustrieentwicklung mächtig gefördert hat. Nichts unter-scheidet das heutige Rufsland von dem Zeitalter Alexanders II. so sehr, als die Bedeutung, welche innerhalb des volkswirt-schaftlichen Ganzen heute eine reich erblühte Grofsindustrieeinnimmt. Rufsland befindet sich heute, um den unschönen,aber bezeichnenden Ausdruck Friedrich Lists zu gebrauchen,in der Periode des Manufaktur-Agrikulturstaates. Hierfüreinige Ziffern 2 :
„Im Jahre 1873 wurden auf den russischen Fabrikennicht volle 3700000 Pud Baumwolle verarbeitet, währendschon im Jahre 1891 ihre Menge ll 1 /2 Millionen Pud erreichte.Die Eisenfabrikation vermehrte sich von 17,9 Millionen Pudim Jahre 1880 bis zu 30,1 Millionen Pud im Jahre 1893.Aber eine besonders starke Zunahme ist in der Naphtha-industrie zu bemerken: im Jahre 1871 wurden nur 2 MillionenPud Naphtha erbeutet, im Jahre 1893 dagegen 337 Millionen.Die Steinkohlengewinnung wuchs von 200,9 Millionen imJahre 1880 auf 460,2 Millionen im Jahre 1893. Im Jahre 1870wurden in Rufsland für 29 391 755 Rubel Maschinen erzeugt,im Jahre 1890 aber beinahe für 50 Millionen 3 ."
1 Vergl. Tugan-Baranowski a. a. O. S. 328.
2 Raffalovich, Marchs financier en 1892. Paris 1893. S. 86.
3 Vergl. Issajeff, Preufsische Jahrbücher 1896, S. 359/360. Den-jenigen Leser, welchen eingehendere Ziffern interessieren, verweise ich
Werte in 1000 Bubel
Industrieproduktion 580 000
Bergwerksproduktion 119 000
Getreideproduktion 1 449 000
Bevölkerung in Tausend 97 153
1878
18901 026 000189 0001 441 000115 389