zu befürchten sei. So sagte z. B. um das Jahr 1840 Dr. Ar-nold : „Wir befinden uns am Abgrunde und müssen notwendigden Katarakt binabschiefsen". Die gleiche Besorgnis sprachunter anderen Ebenezer Elliot aus l .
Engels, dessen Buch über die Lage der englischen Ar- fl
heiter 1848 erschien, glaubt, dafs „ein Krieg der Armengegen die Reichen, der grausamer als alle früher geführtenKriege sein werde", in nächster Zukunft bevorstehe. Ermeint das Jahr 1852 oder 1853 als das seines Ausbruchesbezeichnen zu können. „Der Krieg der Armen gegen dieReichen", schliefst er sein Buch, „der schon jetzt im einzel-nen und indirekt geführt wird, wird auch im allgemeinen, imganzen und direkt in England geführt werden. Es ist zuspät zur friedlichen Lösung. Die Klassen sondern sichschroffer, der Geist des Widerstands durchdringt die Arbei-ter mehr und mehr, die Erbitterung steigt, die einzelnenGuerillascharmützel konzentrieren sich zu bedeutenderenGefechten und Demonstrationen und ein kleiner Anstoiswird bald hinreichen, um die Lawine in Bewegung zu setzen.
Dann wird allerdings der Schlachtruf durch das Land schal-len: »Krieg den Palästen, Friede den Hütten«, dann wird esaber zu spät sein, als dafs sich die Reichen noch in Achtnehmen könnten."
Die öffentliche Meinung aber stand der Bewegung inner-halb der Arbeitermassen ratlos gegenüber. Man führte die-selbe — wie später anderwärts — auf persönliche Einflüssebestimmter Agitatoren zurück. Man beruhigte sich, von „Ver-führung" und „Verhetzung" zu sprechen, ohne zu bedenken,dafs eine grofse und weite Kreise erfassende revolutionäre