diese Angriffe stumpf, zäh an dem festhielt, was ihr im Ar-beiterinteresse zu liegen schien, so sieht sie auch heutelediglich auf die praktische Bedeutung jedweder Mafsregel,einerlei, oh man diese als individualistisch oder als socia-listisch bezeichnen mag. Diese rein praktische Betrachtungs-weise bestimmt auch ihr Verhalten zur socialrevolutionärenPartei.
Alle, welche der Gewerkvereinsbewegung angehören, sindsich bewufst, dafs die arbeitenden Klassen durch diese Orga-nisationen enorme Fortschritte gemacht haben. Sie haben dieWiderlegung der Grundbehauptung jeder socialrevolutionärenBewegung, dafs der Arbeiter seine Lage dauernd zu ver-bessern aufser Stand sei, am eigenen Leibe erlebt. Sie er-innern sich der Erhöhung des Lohnes und der Verkürzungder Arbeitszeit, der Verbilligung der Lebensmittel und derFabrikgesetze, die ihnen geworden sind. Sie gedenken derCooperation und des Hauses, das sie oder ihre Freunde mittelstderselben erworben haben. Ein Arbeiterstand, der solche Er-folge erlangt hat und den Weg zu weiteren Erfolgen vor sichsieht, ist nicht revolutionär.
Dazu kommt noch ein anderes, was speciell seine Ab-neigung gegen den kontinentalen Socialismus erklärt. Dieenglischen Gewerkvereine haben in doppelter Beziehung böseTage durchgemacht. Es gab eine Zeit, da waren ihre Kampf-mittel das Vitriol und der Mord, und sie wurden ver-folgt als der Schrecken der Gesellschaft. Damals haben siegar nichts erreicht. In dem Mafse, in dem sie diese gewalt-thätigen und revolutionären Mittel aufgaben, eroberten siedie Sympathien der Gesellschaft und machten mit derenUnterstützung die eben genannten Fortschritte in der Hebungder Arbeiterklasse. Dabei haben ihnen ihre Freunde aus denhöheren Klassen gesagt, haltet euch fern vom kontinentalen