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Jahr
Hauptbetriebe
Erwerbsthätige Personen
1882
2 270 337
5 933 663
1895
2 146 672
8 000 503
Von 1000 Erwerbstätigen überhaupt gehörten der gewerb-lichen Produktion (nach den Berufszählungen) an:
1882 . 336,9
1895 . 361,4
Eine Zusammenstellung der Ziffern früherer Perioden (nachden in anderem Zusammenhänge mitgeteilten Quellen) und derjenigender neueren Zählungen ergiebt folgendes Bild:
Es entfiel 1 Gewerbthätiger in der Industrie etc.
1846 (Königreich Preufsen) auf 12,2 Einwohner
Fast unmöglich ist es nun aber, auch nur mit annähernderSicherheit das Verhältnis zu bestimmen, in dem sich die ge-werblich thätigen Personen auf die Sphären desHand werks und des gewerblichen Kapitalismus ver-teilen. Denn bekanntlich stellt die amtliche Statistik nur die Be-triebsgröfse fest und wir wissen, dafs diese über die Wesenheitder wirtschaftlichen Beziehungen gar wenig aussagt. Und gänz-*lich ausgeschlossen erscheint es, das Anteilverhältnis zu ermitteln,'das die beiden Sphären wirtschaftlicher Organisation an der Gesamt-produktion haben. Denn bekanntlich sagt die Betriebsgröfse erst■recht nichts über die thatsächliche Leistung der in jenem Betriebebeschäftigten Personen aus.
Mit diesen Reserven mache ich im folgenden aus dem Zahlen-material der neueren deutschen Berufs- bezw. Gewerbezählungeneinige Zusammenstellungen, wie sie mir noch am ehesten ein leid-lich deutliches Bild von der ökonomischen Eigenart der modernenGewerbe zu geben scheinen. Zunächst ziehe ich die Ziffern der„beschäftigten Personen“ für diejenigen Industriezweige, bezw. Be-triebsgröfsen aus, deren ausgesprochen kapitalistischer Charakternicht in Frage gezogen werden kann.
(Siehe Tabelle auf folgender Seite.)
Die mitgeteilten Ziffern unterrichten über das unbestritteneGebiet kapitalistischer Organisation, soweit sie sich der Formendes gesellschaftlichen Grofsbetriebes bedient. Hinzuzählen können