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2 (1902) Die Theorie der kapitalistischen Entwicklung : mit Register über Band 1 und 2
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Zweites Buch. Die Neugestaltung des Wirtschaftslebens.

2. Österreich.

Von der österreichischen Bevölkerung lebten Prozent 1 :

1843

1890

in

Ortschaften mit bis zu 2 000 Einw.

81,1

67,5

n

„ „ 2 000— 5 000 „

9,9

12,6

»

„ „ 5 000—10 000 „

3,2 -

4,1

1)

„ „ 10 000—20 000 „

1,6

3,8

11

„ „ über 20 000 „

4,2

12,0

3. Frankreich.

In Frankreich hatte der Agglomerationsprozefs schon währenddes „Enrichissez- vous, Messieurs“-Königtums beträchtliche Fort-schritte gemacht. Nach einer Berechnung Legoyts im Annuairede l’Economie politique et de la Statistique für 1853 1 2 betrug dieBevölkerungsziffer:

in Städten in Orten in Orten mit

über 10000 Einw. mit 3—10000 Einw. weniger als 3000 Einw.1836 4154 725 4475 010 24 911 175

1851 5162 535 (1846:) 4 884 671 25 538 521

Vermehrte sich

also um 1 007 810 409 561 627 346

= 24% =9% =2 %%

(berechnet auf das Jahr 1851= 13%)

Aber die grofse Wandlung erfolgte doch auch in Frankreich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; vor allem sah dasReaktionsjahrzehnt nach dem Staatsstreich treibhausmäfsig die grofs-städtische Bevölkerung anwachsen. Es betrug die Zunahme der12 grofsen Städte Frankreichs

1841—1851 = 19,0 °/o im Verhältnis zur Bevölkerungs-zunahme ganz Frankreichs 424

1851—1861 — 33,0 „ im Verhältnis zur Bevölkerungs-zunahme ganz Frankreichs 1220

Die Gesamt-Verschiebung der Bevölkerung, wie sie sich während

1 Nach den Übersichten von Mayrs, a. a. O. Vgl. für Österreich dasvortreffliche Werk von H. Rauchberg, Die Bevölkerung Österreichs . 1895.

2 Cit. bei H. Passy,Des systemes de Culture en France. 2. ed. Paris 1853.App. III.