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Drittes Buch. Die Theorie der gewerblichen Konkurrenz.
nämlich alle durch Wasserkraft oder Wind getriebenen Mühlen,
Sägewerke u. s. w., die mit zum Teil sehr grofsen Ziffern in derStatistik erscheinen. Es wurden u. a. gezählt Motorenkleinbetriebe:
Getreidemühlen .... 41 258 mit 220 773 PS.
Sägemühlen. 6 904 „ 58 230 „
Holzschleifereien . . . 147 „ 6 487 „
Von dem Rest gehört aber ein grofser Teil dem Handwerk inunserem Sinne überhaupt nicht an, wie etwa
99 Betriebe für Elektricitätserzeugung mit 6 822 PS.
2380 Maschinen-Lohndreschereien . . „ 21 194 „
4302 Branntweinbrennereien . „ 31957 „
u. s. w.
Wollen wir die Motorenkleinbetriebe in den alten, ehemalshandwerksmäfsig betriebenen Gewerben ermitteln, so kommen wirzu ganz anderen Ziffern. Die Statistik teilt uns nämlich mit, dafsüberhaupt kein Motorbetrieb mit weniger als 5 Personengefunden wurde in folgenden gröfseren Berufszweigen:
Korbflechterei und Korbmacher . mit 22 349 Kleinbetrieben.
Näherei.„ 193 958 „
Schneiderei.„ 258 473 „ V
Stubenmaler, Tüncher .... „ 36 086 „
Dachdecker.„ 12 423 „
also zusammen in 523 289 Kleinbetrieben.
Das sind allein schon mehr denn sechsmal so viel, als es über-haupt Motorenkleinbetriebe giebt.
Verschwindend gering ist aber ferner die Verwendung vonMotoren in den Kleinbetrieben folgender Gewerbearten. Es waren:
Motoren-
von Kleinbetrieben
d. h.
kleinbetriebe
überhaupt,
Schuhmacherei . .
. . . . 12
233 650
0,01 °/o
Barbiere ....
. . . . 3
22 549
0,01 °/o
. . . . 3
50 216
0,01 °/o
Riemer, Sattler . .
.... 9
27 997
0,03 0 o
Klempner ....
.... 26
19 487
0,1 °o
Nagelschmiede . .
. . . . 4
3 463
0,1 °/o
Uhrmacher . . .
.... 22
15 941
0,1 ü /o
Tapezierer ....
.... 11
9184
0,1 °/o
Kürschnerei . . .
. . . . 5
5 754
0,1 °/o