Quellen und Literatur
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6. Ein. Literaturzweig, der, soviel ich sehe, nur in Deutschland zurEntfaltung gekommen ist, ist derjenige, der sich — wie man es ausdrückenkönnte — mit der Prinzipienlehre der Technik, insbesondere der modernenTechnik, befaßt.
Hier ist als erstes — in seinen Ergebnissen fehlgehendes — Werk zunennen: E. Kapp, Grundlinien einer Philosophie der Technik. 1877. Infruchtbarem, wenn auch aphoristischem Schaffen ist das Problem dannbehandelt worden von Emanuel Herrmann, in zahlreichen Büchern,von denen namentlich in Betracht kommen: Kultur und Natur. 2. Aufl.1887; Sein und Werden in Raum und Zeit, 2. Aufl. 1889; Miniaturbilderaus dem Gebiete der Wirtschaft. 1891. Dann habe ich selber des Problemsmich angenommen, zuerst in meinem Aufsatze: Die gewerbliche Arbeitim Archiv Bd. XIV (1899) und weiter in der ersten Auflage dieses Werkes(1902), in der Deutschen Volkswirtschaft (1903) und abschließend in demhier folgenden Abschnitt. Eine vielfach auf Mißverstehen beruhende Aus-einandersetzung mit mir versucht Eranz Matare, Die Arbeitsmittel,Maschine, Apparat, Werkzeug. 1913. Zu einem mächtigen Systeme istjetzt die Disziplin ausgebaut von F. v. Gottl-Ottlilienfeld in seinemBeitrag zum GdS II. 2, 2. Aufl. 1923.
Vgl. auch A. Voigt, Technische Ökonomik in „Wirtschaft und Rechtder Gegenwart“; herausgegeben von L. v. Wiese. 1912.
Über die Kidturbedeutung der modernen Technik handelnde Schriftengehören nicht in diesen Zusammenhang.
Theoretische Schriften über die Wirkung der Maschine siehe unten inder Literaturübersicht zum 3. Unterabschnitte des 2. Abschnittes des2. Hauptabschnittes.