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3. Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus ; 1 (1927) Die Grundlagen - Der Aufbau
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Achtzehntes Kapitel: Die Mobilisierung der Gäterwelt

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Haupt erhoben und stellt nun dieselben Ansprüche wie früher Westeuropa allein: er heischt aus den nunmehr zum amerikanischen Kapitalismus selbstperipheren Gebieten das erforderliche Sachkapital. Die Folge ist, daß jetztinAmerikaeine doppelte StrömungdieWarenbewegung beherrscht:Lebensmittel und Rohstoffe strömen aus den vom Kapitalismus noch nichtergriffenen Gebieten in die kapitalistisch-zentralen Staaten sowohl deseigenen Landes als auch Westeuropas . Nur daß der Strom, der den eigenenKapitalismus speist, immer größer, der nach Europa strömende, jedenfallsverhältnismäßig, teilweise auch schon absolut, entsprechend kleiner wird.

Diese wichtige Wandlung läßt sich ziffernmäßig genau verfolgen; dieAnzeichen sind vornehmlich diese:

1. Die in der Landwirtschaft beschäftigten Personen nehmen an Zahlab. Die letzten Zensuszählungen bestimmen den Anteil der in der Land-wirtschaft Erwerbstätigen an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen so:

1880:

44,3%

1910: 33,2%

1890:

37,7%

1920: 26,3%

1900:

35,7%

2. Der Anteil der Agrarprodukte an der Gesamtausfuhr verringert sich.Der Wert der Ausfuhr an Weizen und Weizenmehl, Mais, Fleisch, Baum-wolle machte von der Gesamtausfuhr aus im Durchschnitt der Jahre:

1861—1865: 67,6%

1881—1885: 66,1%

1891—1895: 61,0%

1906—1910: 43,9%

1913: 35,8%.

Der Rückgang ist noch deutlicher, wenn wir die Baumwolle, derenAnteil annähernd gleich geblieben ist, ausscheiden. Dann bleiben im wesent-lichen die Lebensmittel übrig, deren Ausfuhr von der Gesamtausfuhrausmachte:

1861—1865: 60,7% (Baumwollsperre!)

1881—1885: 38,1%

1891—1895: 34,7%

1906—1910: 18,9%

1913: 13,3%.

3. Von der Gesamternte bleiben immer größere Beträge (Anteile) im

Lande, das heißt: die Exportquote sinkt. Während sich das von demHauptausfuhrgegenstande: Baumwolle bis heute nicht sagen läßt (derAnteil der Ausfuhr schwankt seit 50 Jahren zwischen 60 und 70%), trittdie verringerte Bedeutung der Ausfuhr an den wichtigen Nahrungsmittelnschon klar zutage. So betrug die Exportquote bei Weizen im Durchschnittder Jahre: 1871—1880: 26,2%

1881—1890: 28,1%

1891—1900: 34,5%,

steigt also rasch an, um dann noch rascher zu sinken; denn sie beträgt:

1901—1910: 21,9%

1910—1913: 14,4%.

Alle Ziffern aus Stat. Abstr. U. S.