Druckschrift 
3. Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus ; 1 (1927) Die Grundlagen - Der Aufbau
Entstehung
Seite
369
Einzelbild herunterladen
 

Quellen und Literatur

369

In neuerer Zeit sind einige beachtenswerte Monographien über denArbeitslohn erschienen; so Chr. Cornelissen, Theorie du Salaire et duTravail salarie. 1908: die mit Abstand beste Bearbeitung des Gegen-standes. David Lewin, Der Arbeitslohn. 1913. Otto v. Zwiedeneck-Südenhorst, Die Lohnpreisbildung. GdS. IV, 1. Übersicht.

Eine Theorie der Arbeitslöhne haben verschiedene Grenznutzler auf-zustellen versucht, unter denen hervorragen: J. B. Clark , The Distributionof Wealth, 1902; idem, Essential of Economics. 1907. R. Schüller,zwei Aufsätze im Archiv, Band 33.

Uber das Problem des Preises der Arbeit (Verhältnis von Arbeitslohnzur Arbeitsleistung) insbesondere: T. Brassey , Work and Wages. 1872.Völlig neugearbeitete Auflage. 2 Vol. 1904/08. In Betracht kommt Band II.G. v. Schulze-Gävernitz, Der Großbetrieb. 1892. J. Schoenhoff,The Economy of High Wages. 1893. Leo von Buch, Intensität derArbeit usw. 1896. Herbig, Das Verhältnis des Lohnes zur Leistung,unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus in Schmollers Jahrbuch,Band 32. 1908.

Max Weber, Zur Psychophysik der industriellen Arbeit. Archiv,Band 28, 29. 1908/09.

Vgl. John A. Hobson, Evolution of Capitalism. 2 , Ch. XIV.

II. Bestimmungsgründe des Arbeitslohns im einzelnen:

1. Rückständige Völker: siehe die oben Seite 227 f. 322 ff. genannteLiteratur.

2. Frauenarbeit und Frauenlöhne: vgl. außer den im »Text genanntenSchriften noch das 30. Kapitel des 2. Bandes in der 1. Auflage diesesWerkes. Eine sehr wertvolle Quelle ist das stenographische Protokoll derEnquete über Frauenarbeit, abgehalten vom 1. März bis 21. April 1896.Wien 1897. Außerdem kommen natürlich die amtlichen statistischen Werkeüber Betriebsgestaltung, Lohnverhältnisse usw. in Betracht. Die Literaturist unübersehbar: sozialpolitische und frauenrechtlerische Interessen habensie anschwellen lassen. Ich nenne ein paar bemerkenswerte Werke: Mme. J. V.Daubie, La femme päuvre au XIX. siede. 1866. Eine der ältesten undbesten Gesamtdarstellungen. II. Lange und G. Bäumer, Handbuch derFrauenfrage. 1901. Lily Braun , Die Frauenfrage, ihre geschichtlicheEntwicklung und ihre wirtschaftliche Seite. 1901. Mrs. John van Vorstand Marie van Vorst, The woman who toils. 1903. R. Wilbrandt ,Die Frauenfrage, ein Problem des Kapitalismus . 1906. VerschiedeneArbeiten in den Schriften des VfSP., Band 133ff.

Vgl. die Artikelreihe in den Sozialistischen Monatsheften. 1916ff.

Statistik: Zahn, Die Frau im Erwerbsleben der Hauptkulturstaaten.Bulletin de Tlnstitut International de Statistique XX, 2 (1915).

Uber Frauenlöhne insbesondere: E. Levasseur, Louvrier americain.2 Vol. 1897. Amerikanische Ausgabe. 1900. Ch. XII. Le Comte dHaus-sonville, Salaires et misüres de femmes. 1900. Chr. Cornelissen,Theorie du salaire (1908). Ch. XII. Alice Salomon , Die Ursachen derungleichen Entlohnung von Männer- und Frauenarbeit. 1906.

Sombart , Hochkapitalismus.

24