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3. Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus ; 2 (1927) Der Hergang der hochkapitalistischen Wirtschaft : die gesamtwirtschaft ; mit mehreren Namen u. Sachregistern ...
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544 Erster Abschnitt: Die Elemente des wirtschaftlichen Prozesses

so hoch wie die der Hilfskraft. Würde die Entlohnung der Arbeitskraftdes Inhabers entsprechend höher angenommen werden, so würde die Über-legenheit des Großbetriebes noch deutlicher in die Erscheinung treten.

Für die’ 1 gewerbliche Produktion seien einige Beispiele aus derMaschinenindustrie beigebracht. Bei ,der Steigerung der Produktion um50% sank der Preis bei gleicher Technik eines

Pumpenmodells A von Mk. 197 auf Mk. 162B „ „ 880 ,, „ 738

„ _ C „ „ 1593 „ „ 1345

In einer Schreibmaschinenfabrik kostete eine Maschine bei einer Er-zeugung von

100 ... . Mk. 220,—

500 „ 160,—

1000 „ 140,—

2000 „ 125,—

Desgleichen Bohrwerkzeuge bei einer Erzeugung von1200 .... Mk. 1,84

3430 .... „ 1,76

8560 .... „ 1,51

12400 .... ., 1,40

Kurt Rathenau, a. a. O. Seite 17f. Dortselbst auch noch andereinteressante Zahlenangaben.

Daß alle diese Vorteile nur bis zur Grenze der optimalen Be-triebsgröße fühlbar sind, mag noch einmal ausdrücklich hervorgehobenwerden.

Auch die Ausdehnung des Betriebes ist an bestimmte Bedin-gungen geknüpft. Diese sind

(1) die Größe des zur Verfügung stehenden Kapitals;

(2) die persönliche Eignung der Leiter, Unterleiter xmd Spezial-arbeiter; die Menge der zur Verfügung stehenden Arbeiter;

(3) die Größe des Verwendungs-, insonderheit des Absatzminimums.

Aus der Anpassung der Betriebsgröße an diese Bedingungen ergibt

sich der Begriff des relativen Optimums.

Eine Betriebsvergrößerung ist mit steigendem Ertrage (wach-sendem Profite) verknüpft, solange sie sich bis zu dem Optimum hinbewegt; sobald sie das Optimum überschreitet, sinkt der Ertrag (ver-ringert sich der Profit).

b) Die Betriebsvergrößerung

Diese kann erfolgen:

(1) durch Ausweitung eines einzelnen Betriebes an Ort und Stelle;

(2) durch Errichtung eines neuen Betriebes, der mit einem be-stehenden zu einem Gesamtbetriebe vereinigt wird, und zwar: