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3. Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus ; 2 (1927) Der Hergang der hochkapitalistischen Wirtschaft : die gesamtwirtschaft ; mit mehreren Namen u. Sachregistern ...
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878 Dritter Abschnitt: Die Gestaltung d. wirtschaftl. Prozesses i. d. Geschichte

Nach dem Banking Suppl. of The Economist vom 20. Mai 1916Hobson , Capitalism 3 , 445. Aber wie steht es mit den Privatbankiers ?Die Ziffern, die John A. Hobson auch noch mitteilt, daß nämlich

1895 ... 38

1900 ... 19

1915 ... 7

Privatbanken bestanden haben, sind unverständlich.

Aber es genügt, wenn wir die deutschen Ziffern zu Rate ziehen; siesind gewiß die lehrreichsten, alldieweil sich ja der berühmte „Kon-zentrationsprozeß“ im Bankwesen nirgends so stürmisch vollzogen hatwie in Deutschland. Die deutschen Ziffern weisen aber folgenden Tat-bestand auf:

Zunächst im Bereich der „Großen“. Die Zahl der Kreditaktienbankenist in dem Zeitraum von 1885—1910, in den die stärkste „Konzentra-tion“ fällt, immerhin noch von 71 auf 165, das heißt um 132,4 %gestiegen. Die Kleinen und Mittleren aber haben sich in diesemZeitraum gar erst recht vermehrt.

Die Zahl der Kleinbetriebe stieg wie folgt:

1882 . . . 3332

1895 . . . 5329

1907 . . . 7464

die der Gehilfenbetriebe:

1882 . . . 2080

1895 . . . 3724

1907 . . . 6393

die der mittleren Betriebe:

1882 . . . 1066

1895 . . . 1434

1907 . . . 2310

Dabei stieg der Durchschnitt der Zahl der in diesen mittleren Be-trieben beschäftigten Personen von 11,6 auf 12,7.

Also — wenn wir von den Kleinbetrieben, die sich in unserem Zeit-raum um rund 4000 oder 124 % vermehrten, ganz absehen —: 1300immerhin stattliche Bankierbetriebe sind neu entstanden. Was wollendagegen die 73 Bankbetriebe besagen, die laut der oben mitgeteiltenR i e ß e r sehen Zusammenstellung durch Fusion verschwunden sind ?!

3. Wenn wir nun noch nach den Gründen fragen, die zu dergeschilderten Betriebsentwicklung im Bankwesen geführt haben, so