1>?f> Aus der Berlinischen Zeitung vom I. 1761.
„bestehet darinuc; vor diesem mußte man, man mochte wollen oder„nicht, seine Paquctc nehmen, jctzo aber hat man doch das Auslese»/'Ans Italien ist der Weltbürger nach Deutschland gcrciser, wo er übervcrschicdnc Ocrtcr Anmerkungen macht, welche man mit Bergungenlesen wird. Aus Deutschland hat er sich nach Spanien und Portugal begeben, von dar nach England , wo er sich auch noch jetzt, nach einerkleinen V'crdrüfilichkcit, die er in Paris erlitten, aufhält. Der Geistder Misantropie leuchtet in allen Feilen hervor, und der Name einesMcuschcnfcindcs würde ihm vielleicht eher zukommen, als der Nameeines Weltbürgers. „Ich verachte, spricht er zum Schlüsse, die Mcn-„ scheu allzusehr, als daß ich nach ihrem Bcyfallc streben sollte, und„vergönne es ihnen ganz gerne, daß sie Verachtung mit Verachtung„vergelten; ich rathe ihnen sogar, es zu thun; und schon seit langer„Zeit habe ich mir zum Wahlsprnch erwählt: t?on1eiuui <Ü5 coiilo„innere." Ist in den Noßifchcii Buchlädcn hier und iu Potsdam fürt; Gr. zu haben.
<17. April.) Frankfurt an der Oder . Ruryer Bcgrif des bi-blisch-chronologischen Systems von 6000 Jahren, neinlich vonErschaffung der Welt bis ins Jahr Jesu Christi (18L0) 1802/als an dem Anfange des tausendjährigen Sabbaths in einemtausendjährigen Reiche, herausgegeben von George HeinrichRanz, evangelisch-reformirten Prediger zu Aren an der Elbe .Nebst einer Vorrede von Paul Ernst Jablonski , öffentlichenordentlichen Lehrer der Theologie auf der hohen Schule zuFrankfurt an der Oder . Bey Johann Christian Rleyb. 1760,in 8t. Der Herr Verfasser dieses kurzen BcgrifS hat sich schon durchverschiedene andre Schriften, und insonderheit durch seine IcyteSchicksale der Rirche Gottes und der Welt bekannt gemacht, undeben diese lctztrc hat ihm, wie er selbst anzeigt, Anlaß gegeben, aneine, seiner Einsicht nach, richtigere Zeitrechnung des alten Testamentsdie Hand zu legen. Er hatte aus der Offenbarung (ein Buch das denSchlüssel zu vielen Schwierigkeiten in der Schrift geben würde, wennman cS nur verstünde) mit der Kirchengeschichtc des neue» Testaments vcrglichen, geschlossen, daß im Jahr nach Christi Geburt , wie wir zählen, 18l>?die Welt volle l!t>W Jahr würde gestanden haben, und daß von da andas siebente Jahrtausend, und mit demselben der noch bevorstehende Sab-bat oder .die glückliche Ruhezeit der Kirche Gottes auf Erden, welche viele