1. Die Heeresfinanzen
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Für Frankreich besitzen wir die erste zuverlässigeAufstellung der Heeresausgaben aus dem Jahre 1542, dieaber offenbar nur das Ordinarium umfaßt. Ich teile die wenigbeachteten Ziffern 81 hier im einzelnen mit.
2000 uomini d’arme. 900 000 franchi,
Cresciuti 20 per 100 frc. le comp. 25 000 „
Quello che spende ordinär, per le, cose
della guerra benclie sia pace. 200 000 „
Artiglieria ordinaria che si fa ogni anno etc. 54 000 „
Artiglieria estraordinaria. 19 000 „
Marina di Marsiglia. 140 000 „
Marina di Ponente. 14 000 „
Guardie di Palazzi ec. 20000 „
200 gentiluomini a 400 fr. l’un. 80 000 „
La guardia de’ Scozzesi. 34000 „
3 bande di arcieri francesi. 93000 „
La guardia de’ Svizzeri. 13000 „
Fabbriche delle frontiere della Piccardia 90 000 „
Fabbriche delle front, di Sciampagna . . 15 000 „
2 (?) pensioni a’ Svizzeri. 200 000 „
Salario del gran Contestabile. 17 000 „
Pens , ordinaria agli Inglesi, della quäle sono
creditori di sei anni. 200000 „
2114 000 franchi.
Die gesamte Ausgabe in diesem Jahre, von der sicherein beträchtlicher Teil auf die Verzinsung der Kriegsschuldnoch entfiel, betrug 5 788 000 L.
Während des 17. Jahrhunderts steigt nun der Aufwandfür Heereszwecke rasch, um in den Kriegsjahren Ludwigs XIV. zu gipfeln.
Unter Heinrich IV. werden 1(301—09 durchschnittlich etwa6 Mill. L., 1609 etwa 9 Mill. L. dafür ausgegeben 82 . UnterLudwig XIII. verdoppelt sich diese Ziffer, unter Ludwig XIV. vervierfacht sie sich dann noch einmal. Ich stelle die Haupt-posten des Militäretats für zwei ein halbes Jahrhundert aus-einanderliegende Jahre zusammen 83 :