I. Die Heeresfinanzen
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die Gesamteinnahmen auf ... 4 Mill. Tlr.die Ausgaben für Heereszwecke auf 2,2 Mill. Tlr.
Unter Friedrich Wilhelm I. setzt die große Aufwärts-bewegung ein:
Reineinnahmen im
Jahre 1739/40 . 6917192 Tlr. 10 Gr. 4 Pfg.
davon für Militär-zwecke . . . 5 039 663 Tlr. 22 Gr. 5 Pfg.in den Kriegs schätz 914416 Tlr. — Gr. - Pfg.Also 86°/o machen die Militärausgaben aus
5954079 Tlr.22 Gr. 5 Pfg.
Friedrich M. gibt aus in den letzten drei Jahren durch-schnittlich
für Militärzwecke. 12419457 Tlr.
für Hof- und sonstige Zivilzwecke . 3 946 676 Tlr.
Die Militärausgaben belaufen sich auf 75,7 °/o der Ge-samtausgabe.
Unter Friedrich Wilhelm II. (1797/98):Gesamteinnahmen . 20 499 382 Tlr. 22 Gr. 7 Pfg.Militäraufwand . . 14606325 Tlr. 17 Gr. 3 Pfg.= 71 %.
Unter Friedrich Wilhelm III. (1805/06):Gesamteinnahmen . . . 26956 858 Tlr.
Militärausgaben .... 17185112 Tlr.
Verzinsung der Staatsschuld 1896 296 Tlr.
Staatsschatz. 1100000 Tlr.
Endlich müssen wir noch erfahren, was diejenige Machtfür Heereszwecke während der früheren Jahrhunderte aus-gab, die sich den Krieg zweifellos am meisten kosten ließ:Englan d.
Für die Zeit der Lancasters rechnet ein guter Kenneran Ausgaben für die Flotte etwa 50000 86 heraus.
Einige Jahre im 17. Jahrhundert weisen an Aufwendungenfür die Flotte folgende Beträge auf 87 :
20181408 Tlr.= 75%.