Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
287
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fünfter Brief.

dicsc zwcytc Auflage scy in Basel gedruckt worden. Ich habesie eben vor mir, kann aber nicht die geringste Spur davonentdecken, weil ich gar keinen Ort benennet finde. Da ich desHr. Vogrs einmal gedacht habe, so merken Sie doch dieses vonihm, daß er auch einer von denen ist, welche, zum Nachtheileder Wahrheit, in der ersten Ausgabe Schmäbungcn wider denChurfürsten von Sachsen, wider wuchern, und andre Wittcn-bcrgischc Professors, finden. Suchers ist mit keinem Wortedarinnc gedacht, und was er in dem dritten Buche wider ihnhat, muß man durchaus nicht auf die Rechnung der zwey erstenschreiben, und also zur Ursache der Verbannung machen. DerHr. Prof. Rappe beschreibet, in dem vierten Theile des angc-zogncn Werks, bcvdc Ausgaben sehr sorgfältig; und ich verweiseSie dahin, um mich bey bekannten Sachen nicht aufzuhalten.Es thut mir aber leid, daß ich eben das von ihm sagen muß,was ich von dem Hrn. Vogt gesagt habe. Von der Apologiedes Aemnins, welche nach dem dritten Buche bcraus kam, werdeich gleichfalls nichts gedenken, weil sie Ihnen schon aus demScbcllhorii genugsam bekannt ist. Ich eile vielmehr auf denHnrcnkricg, wie ihn M«tthcsius nennt, und rühme mich imvoraus, daß das, was ich davon sagen werde, durchaus neuseyn wird, weil Hr. Freitag und andre Büchcrkcnncr cinmü-thig gestehen, daß von dieser Schrift, wovon sie auch nicht ein-mal den eigentlichen Titel wissen, überall ein tiefes Stillschweigenscy Spitzen Sie sich aber nur nicht umsonst, mein Herr.Ich werde Sie auf dieses Conscct noch acht Tage warten lassen,

und hier abbrechen--Doch ich habe ja noch eine Hand breit

Platz; warum soll ich diesen lcdig lassen?--Will mir denn

geschwind nichts einfallen od luzam v-ieul? Doch ja; ich willIhnen noch sagen, daß man unter den Nichtswürdigkeiten desdritten Buchs auch noch hicr und da eine artige Anekdote an-tust. Dicsc zum Ercmpcl, daß Uirasinns den I- Ion«s c»»-toi'vm tlnv Fi'nmmatiea gcncnnt hat. O ich bitte Sie, lassenSie dicscn Einsall nicht ins Bcrgcsscn gerathen; er ist allzuar-tig, und auch jetziger Zeit noch brauchbar. Besinnen Sie sich,wie wir vor einem Jahre über die Herrn", und", lachten,wann sie mitten in ihrem oratorischen Feuer, bey Wendungen,