Achter Brief.
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Hv5init In j>!I'com mulior lonnol'-l 1'ii^oino.Dieses Ende ist ein Chor von Babylonicrn, und fängt sich fol-gender Gestalt an:
I^ul'us, <Ielit!as, L»j,i6inos<jiio
IZt cunnos llvclimus, valo I^utlivrv,
^i^vlles alitor lieet I^utliero.
Kofert nonn»o ^aium, niliill^uo rol'vrt,
8eu clieas veteris clivs pria^i,
8011 i'ottiim voeitvs ti>»i I^u^orcal,
8on llaraüa, <^uiv Femel Latoni
Olim vil'it fuero — — —Doch ich komme wieder in das Abschreiben, und bedenke nicht,mit was sür Niederträchtigkeiten ich mir diese Mühe gebe; ichhabe nur immer bloß ihre Seltenheit vor Augen. Kurz vordieser Stelle wird noch ein gewisser valcns von Nibra, alsder Liebhaber der Röche eingeführt. Ich vermuthe, daß erein Tischgcnossc wenigstens ein Hausgenosse des Suchers ge-wesen ist, von welchen, wenn ich nicht irre, Götze eine histo-rische Dissertation geschrieben hat. Ich habe sie zwar vor lan-ger Zeit einmal gelesen, ich kann mich aber nicht besinnen, die-sen Namen darinnc bemerkt zu haben. Ey! ey! Wie wird diegute Rärbe geschimpft haben! Man sagt ihr ohnedem nach,daß sie ein wenig stolz und unleidlich gewesen sey. Und wenn^ — — Eben jetzt überfallt mich unser gemeinschaftlicherFreund, Herr B"^. Die Freude über einen so seltnen Besuchmacht, daß ich nicht einmal den angefangenen Perioden aus-schreiben kann. Ich habe alles vergessen. Trösten Sie sich mir;es wird nicht viel besonders gewesen seyn. Wir empfehlen unsbeyde ihrer Freundschaft. O wie wollen wir schwatzen! LebenSie wohl. Ich bin :c.
Achter Brief.An ebendenselben.Sie hatten ihrem letzten Briefe des Herrn Malchs Geschichteder Cacharina von Bor« beygelegt; und ich merke gar wohl,warum? Der Schluß meines vorigen Schreibens ist Ihnen an-stößig gewesen, und Sie haben das Andenken dieser rcchtschaf-