Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
295
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Ncuutcr Brief.

eine Antwort ei»; Ihnen, dessen Einbildungskraft immer gegen-wärtig ist. Hier haben Sie es:

Vo t^onivlio.

I^xorvm voeititt Dc>«ttna//t l^oi»<zl!u!?, illu .

Incro^st ut tAmv.Imu, vorliorat ut sanuilu»».Ol»5iZnat l^io veil»». tui ^«^/««»üi« mmiti.

Koe vanurn titulun» cjuvm Font, oliv äoeot,8oc! contra, vjns Imdont l^vo c^mntum vöi^öi'tt

Vöi ^tt /tt« «tt't.

Ich dringe hier auf drcycrlcy. Erstlich ist es bekannt, daßLuther seine Fran nicht nur seine Domin-uu, sondern wohl garim Scherze seinen vom'mum gcneiinct hat. Arvc^rens, hätteStcphanus nicht die L«tharina von Bor« im Sinne gehabt,so wüßte ich nicht, warum er gleichwohl diesen Namen gebraucht,da er sonst durchgängig in seinen Sinnschriftcn lateinische Na-men, und sonderlich die Namen des Martials braucht. Drit-tens: aus wen kann der Schluß:so viel Nachdruck die Schlägeder Frau hatten, so viel Nachdruck hatten die Worte desMannes," besser gedeutet werden, als auf Suchern, den durch-dringenden Redner? Wann Sie, mein Herr, auf diese dreyPuncte etwas zu antworten wissen, so thun Sie es bey Zeiten;denn wahrhaftig ich bin es nunmehr bald satt, Ihnen vonnichts als von wuchern, nnd von Dingen die Luther» ange-hen, zu schreiben. Meine Nachricht von Ä.emnio können Siein ihrem Werke nach Belieben brauchen, aber es versteht sich,ohne mich zu nennen. Die Lücken derselben zu füllen, dürfenSie nur nachschlagen, was ausser den angeführten Schriftstellern,Simmler, Lrusius in dem Leben des Sabinus, C«mer«riusin dem Leben des Melanchlhons, ^Vimmerus in dem Lebendes Pomanus, und was Zdorrichins von ihm haben. Ichbin -c. W » * 1752.

Neunter Brief.

An den Herrn G.Ich habe die gekrönte Rede des Herrn Roujseau gelesen.Ich finde sehr viel erhabne Gesinnungen darinnc, und einemännlichc Beredsamkeit. Die Waffen, mit welchen er die Künste