Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
359
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Fünf uud jwlMjigsier Nlicf.

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6. B. Ode 11.

Dolinot imji.'U'iim-i

(^ertaro lummotus ^uclor.Hier übersetzt Herr Lange i»^>!,ii>)u^ durch mchtswürölge, dues doch offenbar ist, daß der Dichter solche versteht, welche» ernicht gewachsen ist; der 16. und 17. Vers dieser Ode zeigt esdeutlich.

Bedanken Sie sich ja, daß ich nicht freygebiger gegen Siemit solchen Sächclchcn bin. Ich glaube aber, dieses wenige istschon hinlänglich, über einen Mann den Kopf zu schütteln, wel-cher in der Vorrede recht darauf trotzet, daß cr nichts als einewörtliche und treue Ucbcrsctzung habe liefern wollen. Db siestark, ob sie poetisch, ob sie rein sey, ob sie sonst eine andereVollkommenheit besitze, das mögen andre cntsckciden. Ich we-nigstens wüßte nicht, wo ich sie finden sollte. Ich bin >e.1752.

Fünf und zwanzigstcr Brief.

An den Herrn Fa"".Ey, mein Herr! wie kommen Sie darzu, mir einen solchenStrafbricf zu schreiben, und mir so bittre Wahrheiten zusagen?Es ist wahr, daß ich eine allgemeine Eritik des IocherscheilGelehrren A.cxicons unter Hände» habe; es ist wahr, daßschon wirklich einige Bogen davon gedruckt sind. Allein wasfür Grund haben Sie, an meiner Bescheidenheit zu zweifeln?Was für Grund haben Sie, mich mit einem Dunr'el oder Zau-ber zu vermengen ? Wann ich Ihnen nun sagte, daß der HerrD. Jöchcr selbst, in Ansehung des Nortrags, mit mir zufriedenist, nnd daß cr die falschen Nachrichten, die man auch ihmdavon hat hinterbringen wollen, nichts weniger als gegründetbefunden hat? Wann ich Ihnen nun sagte, daß ich durchausnicht Willens sey, nach dem Ercmpcl genannter Herren, einenZusammcnschrcibcr ohne Prüfung abzugeben? Wann ich nunhinzufügte, daß ich nichts weniger als jenes grosse Werk zu ver-mehren suche, sonder» bloß nach meinen Kräften die unzähligenFehler darinne vermindern wolle? Was würden sie alsdcnnfagcn? Nickt wabr, wenn ich Ihnen alles dieses beweise, so

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