das sagen wolle, belächeln wird; es aber zum Staats-princip zu machen, ungereimte Zumuthung seyn würde.Und so verwandten sich des Volks Launen, wenn esbeschließen darf, sich selbst einen erblichen Gouverneurzu geben, der doch selbst noch Unterthan bleibt, in Mis-gestaltungen, die ihrer Absicht (auf Glückseligkeit) sosehr entgegen sind, daß es heißen wird: lurpirer arrurriäelinir in pilcem mulier tormola tuperne.
Man kann also jede aufs Glückseligkeitsprincip ge-gründete Verfassung, selbst wenn man a priori mitSicherheit angeben könnte, das Volk werde sie jederanderen vorziehen, ins Lächerliche parodiren; und in-dem man die Rückseite der Münze aufwirft von derWahl des Volks, das sich einen Herren geben will, das-selbe sagen, was jener Grieche vom Heurathen sagte:„was du auch immer thun magst — es wird dichgereuen."
Herr Friedrich Nicolai also ist mit seiner Deutungund Vertheidigung in der vorgeblichen Angelegenheiteines Andern (nämlich Mösers) verunglückt. — Eswird aber schon besser gehen, wenn wir ihn mit seinereigenen beschäftigt sehen werden.
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