und, wenn gleich nicht dauerhaften, doch geschwindenAbgang finden können.
Ein erfahrner Kenner der Buchmactierey wird, alsVerleger, nicht erst darauf warten, daß ihm von schreib-seligcn, allezeit fertigen, Schriftstellern ihre eigene Waa-re zum Nerkaufangebvten wird; er sinnt sich, als Directvreiner Fabrik, die Materie sowohl als die Facon aus,welche muthmaslich,—es sey durch ihre Neuigkeit oderauch Scurrilität des Witzes, damit das lesende Publi-kum etwas zum Angaffen und zum Belachen bekom-me, — welche, sage ich, die größte Nachfrage, oderallenfalls auch nur die schnellestcAbnahme haben wird;wo dann gar nicht darnach gefragt wird: wer, oder wieviel an einer dem Persiflircn gewcihctcn, sonst vielleichtdazu wohl nicht geeigneten Schrift gearbeitet habenmögen, der Tadel einer solchen Schrift aber alsdanndoch nicht auf seine ( des Verlegers) Rechnung fallt,sondern den gednngencn Buchmacher treffen muß.
Der, welcher in Fabrikationen und Handel ein mitder Freyheit des Volks vereinbares öffentliches Gewer-be treibt, ist allemal ein guter Bürger; es mag verdrie-ßen, wen es wolle. Denn der Eigennutz, der dem Poli-ceygesetze nicht widerspricht, ist kein Verbrechen: und12