^ Berliner Korrespondenz vom 8. Dezember 1,899.20 Denkschrift des Reichsmarineamts 5905.2> Zaturäa^ I?evie>v vom n- September 5397." Zpecwtor vom is. Januar 1397.
22 Denkschrift des Reichsmarineamts über die Entwicklung derdeutschen Seeinteressen im letzten Jahrzehnt 5905: Ueber die Rhein -Häfen gingen im Jahre (90z nach Deutschland Seeeinfuhren imWerte von 1,5 Milliarden Mark, Seeausfuhren im Werte von mehrals 700 Millionen Mark.
" Gedanken und Erinnerungen. Bd. II, S. 57s.
25 vergl. von Schulze-Gävernitz. Marx oder Kant. Frei-burg i. B. 1903. S. 37.
26 Parvus. Marineforderungen, Kolonialpolitik und Arbeiter,interefsen. Dresden , Verlag der Sächs. Arbeiter-Zeitung. vergl.daselbst S. 13 folgendes köstliche Argument gegen die Flotte: .Gewiß,die Linienschiffe und Kreuzer sind gewaltige, starke Schiffe, aus-gerüstet mit erstaunlichen Zerstörungswerkzeugen, aber gerade dasmacht sie schon wegen ihres langsamen, schwerfälligen Ganges sehr weniggeeignet zur Beschlltzung der flinken, leichten Handelsschiffe —eventuell aber können sie den eigenen Handelsschiffen durch ihrenSchutz recht gefährlich werden. Bei dem weittragenden Schnellgeschütz-feuer von schrecklicher Explosionskraft, das im Seekrieg zur An-wendung kommt, laufen die hölzernen Kauffahrteischiffe, die in dieGefechtslinie der sie beschützenden, wie der sie angreifenden panzer-ungeheuer kommen, die größte Gefahr." —
Vergl. demgegenüber die sehr vernünftigen Worte Ealwers inden sozialistischen Monatsheften. <905, 2, S. 741, 74z. „Derökonomische Konkurrenzkampf läßt sich nicht von heute auf morgenabschwächen oder gar beseitigen, er ist ebenso ernst, vielleicht nochernster als ein blutiger Krieg." „Wenn England neuerdings dazuübergeht, seine Kolonialgebiete mit dem Mutterland zollpolitisch zuvereinigen, so geschieht es aus dem Grunde, weil es den WettbewerbDeutschlands und auch der vereinigten Staaten auf dem Weltmarktrichtig bewertet und frühzeitig dafür Sorge trägt, einen großen Teilder Welt in einen Vorzugsmarkt für britische Erzeugnisse umzu-gestalten. Von diesem hier gekennzeichneten ökonomischen Lebens-interesse Englands wird in letzter Linie auch seine Weltpolitik be-stimmt. Alle schönen Wünsche und Reden, ob sie nun aus England selbst vereinzelt zu vernehmen sind, oder von außerhalb stammen,ändern an der Kraft, mit der sich dieses kebonsinterefse geltendmacht, nichts. Wer der Verwirklichung dieses kebensinteresses ent-gegensteht, oder auch nur entgegenzustehen scheint, ist eben ein natür-licher Gegner Englands ." vergl. auch Bernstein. Die Voraus-setzungen des Sozialismus. Stuttgart 190s, S. 1-5-5 ff.
^ Outlook vom ^7. November 1900: sksll Zo on to duiläsliips aZsinst Qermany, untill tne competition is soan6one6,"