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dem Herausgeber nicht, aber an Befähigung zu der übernommenenAufgabe in unglaublichem Grade. Solche Langsamkeit undSchwerfälligkeit ist mir in meinem Leben nicht wieder vorge-kommen. Über sechs Monate ließ Ivalesrode das gesammte fertigeMaterial liegen aus dem einzigen Grunde, weil er mit seinemeigenen Veitrag nicht fertig werden konnte. Cs war grade zumverzweifeln. Auch sah er sich gedrungen, dem Vorwort, das ichverfaßt und welches, in die gegenwärtige Sammlung aufgenommen,hier folgt, noch ein vor-vorwort vorauszuschicken, in dem er selbstseine Schuld an der Verspätung beklagt. Der erste Land erschienim Sommer 1860.
Zu seiner Charakteristik wird es am besten sein, das Inhalts-verzeichnis wiederzugeben.
Cs führt auf:
Vor-vorwort des Herausgebers. — Vorwort von L. B. —Unsere Ideale und Enttäuschungen in England und Frankreich ,von ls>. B. Oppenheim. — Sichte's politisches Vermächtnis und dieneueste Gegenwart, von S. Lassalle. — Ein Blick auf das jetzigeGenf, von Karl Vogt . — Des Michael pro Schriftenwechsel mitThomas Contra, aus dem Jahre ILZ9. Von L. Bamberger . —Deutschland und seine beiden Großmächte, von Ludwig Simonaus Trier. — Cin Brief aus Italien an den Verfasser des „Juchhenach Italia". von Moritz Hartmann. — Die erste politische Hin-richtung in den vereinigten Staaten. (John Brown.) >von SriedrichKapp. — Die beiden Napoleons, von Michelet . — L. v. Schiller.Cin kulturgeschichtlicher Protest, von Adolf Stahr . — Die jüngsteLitteratur-Bewegung in Frankreich, von Karl Grün . — Kurhessenunter dem Vater, dem Sohne und dem Cnkel. von *"**. — Übervaterländische Gesinnungsleiden, von Ludwig Ivalesrode. —
Der zweite Band erschien im folgenden Jahre 1861. Außerden alten Mitarbeitern lieferten noch Arnold Rüge und 1V. RüstowBeiträge dazu. Bei diesem zweiten Bande blieb es. Die Sort-setzung wurde entbehrlich, nachdem seiner der Mitbegründer.H. B. Gppenheim. aus ',dem Cril nach Deutschland zurückgekehrt