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Einen interessanten Einblick in die treibenden Ideendieser Art von Silberfreunden giebt die Denkschrift dersogenannten Arbeiterbundesgenossenschaft, I^dour eoniscks-ration, welche am 21. Januar 1891 unter den Auspiziendes Abgeordneten Bland dem Währungsausschuß des Kon-gresses überreicht wurde. Dieser Bund umfaßt, wie derdie Petition derselben für freie Prägung überreichende De-legierte Dunning erklärte, die Allianz der Farmer, die Ritterder Arbeit (ILniAQts o5 I^bour), die nationale Bürger-allianz, die der farbigen Bürger, im Ganzen angeblich vierMillionen Stimmberechtigte. Sie verlangen in ihrer Pe-tition Abschaffung aller Nationalbanken mit Notenausgabe;an Stelle der Noten soll Staatspapiergeld treten
„in zureichendem Umfang, um die Geschäfte des Landesohne Bevorzugung oder Benachteiligung für irgend einenStand oder Beruf zu versorgen und von diesem Geldsoll dem Volke, wenn von ihm verlangt, geliehen werden(^vlisn 6srllg,n6s6 lz^ tlis r^so^ls s1ig,11 l?s loansck t>ottism) zu nicht mehr als zwei Prozent jährlich auf Unter-pfand von nicht dem Verderben ausgesetzten Gegenständenund auf unbewegliche Güter."*)Zu dieser Verteilung von Staatspapiergeld soll nachdemselben Programm noch die freie Ausprägung von Silberhinzutreten. Es ist überflüssig, auszuführen, welche Ein-würfe den Geldverteilungsprojekten entgegengehalten werden.Erhebt sich doch schon gegen die bisher geübte Praxis dersich anhäufenden Staatskäufe der Einwand, daß das Goldimmer mehr aus dem Lande gedrängt werden, und schließ-lich der Moment kommen muß, wo dem Staatsschatz auch
Es ist sehr bezeichnend, daß diese agrarischen Bimetallistcn anchganz kürzlich zwei Anträge gegen den Terminhandel im Kongreß einge-bracht haben, weil sie meinen, daß er ihnen die Kornpreise verderbe, par-tout, eomras oliW nous!