Entwickelung der Zukunft.
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und am meisten gegen den Norden der Erde zu verbreiten, wiedas Endende Australiens, die Vandiemens Insel Tasmania , einverjüngtes Großbritannien , mit ihrem außerordentlichen Hafcu-reichthum die antarktische Südhemisphäre zu belebeu.
Der Norden Asiens ist in seinem Civilisationsverhältnißdurch die Natur auf das Quellland seiner Ströme, auf Central-asien ; durch seine Enlturzustände ans seinen Nachbarerdtheil, dasrussische Osteuropa augewieseu. In seinem Süden uud Ostenwird Asien auf seine eigenen Gestade znr höhern Entwickelnugseiner charakteristischen Individualität, auf seine indische und chi-nesische Welt, wie die der arabischen Lebenöentwickelnng, welchedie Vermittlerin mit dem Abendlaude werden sollte, hingeführt.Die Forin der begabtesten Gliederung der drei CulturhalbinselnSüdasiens wiederholt sich an der Südseite Europas , aber wieverschiedenartig! Diese drei europäischen Halbinseln sind nicht inder tropischen Nähe des Aequators , sondern in die gemäßigte Zonehinaufgerückt, um 20 Breitengrade (300 Meilen) weiter nach Nor-den. Die beiden Gruppen, die Ostgruppc in Südasien , die Wcst-grnppe in Südenropa, jede aus drei Culturhalbinseln bestehend,gehören zu deu größten Bereicherungen an den Südenden der Erd-theile. Durch sie haben Asien in der heißen, Europa in der ge-mäßigten Zone für die Cnltnraufänge der Meuscheugeschichte, wieNordamerika und BandiemenSland gegen die polare arktische nndantarktische Zone ihre reichste Entwickelung und Gliederung erhal-te». Jene in der Vergaugeuheit, diese für die Gegenwart undnächste Zukunft. Südamerika, noch weit mehr Afrika und derContinent von Australien mit immer mehr aufblühenden Colonisa-tioneu scheinen in ihrer Gcsammtcivilisation noch für viel spätereJahrhunderte aufbewahrt zu feiu. Beide stehen erst im Znstandder Entwickelung, in beiden fängt eö nur erst au zu tagen. Diereichere NaturauSstattuug solcher Stellen des Planeten durch dieformalen Verhältnisse kann erst mit dein Verlauf der Zeiten auf