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3 (1931) Weltkrieg und Zusammenbruch
Entstehung
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richtig; haben wirschon berechnet

sie ist ein Blödsinn! undwird England ewig zuunterm Feinde machen

bei solchen Auf-fassungen gänzlichnutzlos!

alles Quatsch!ohne ernste Folgen

die werden ein-treten

ich auch nicht!

er bleibt aber dochParteigänger derGallo-Slavengegen dieGermanen !

Quatsch!

England zuist Frank-

Sollte also Deutschland durch Österreich in den Zwisthineingezogen werden, und dadurch in Krieg mit Frankreich geraten, so ivürden in England Strömungen entstehen, denenkeine Regierung widerstehen könnte und deren Folgen ganzunberechenbare ivären. Die Theorie von dem Gleichgewichtder Gruppen bilde eben für Englands Außenpolitik einAxiom und habe auch zu der Anlehnung an Frankreich undRußland geführt. Er könne mir verbürgen, daß man hierdas beste Verhältnis mit Deutschland wünsche, und die Auf-nahme, die z. B. die Ausführungen Euerer Exzellenz unddes Herrn von Kiderlen im Reichstage sowie meine neulicheRede beim Festmahl der Royal Society gefunden, müßtenmir die Richtigkeit dieser Ansicht beweisen. Auch würdeuns niemand hier den Krieg machen wollen, solange keineeuropäischen Verwickelungen einträten. Die Folgen eineseuropäischen Krieges aber seien ganz unberechenbar undkönne er alsdann für gar nichts einstehen.

Lord Haidane kam auch auf die Politik Sir E. Greysund seinen Vorschlag zu sprechen. Er ist bekanntlich mitdem Foreign Secretary intim befreundet und dieser wohntsogar zeitweise bei ihm. Er bestätigt mir, daß Sir Edwardnach Möglichkeit danach trachte, eine vermittelnde Haltungeinzunehmen und es vermeide, als Parteigänger der Entente-gruppe in dieser Krisis zu erscheinen. Lord Haidane meint,die angeregte Vorbesprechung werde Russen und Österreicherzwingen, mit greifbaren Anträgen hervorzutreten, was bishernicht geschehen, und befürwortet die Wahl von London alsden geeignetsten Ort. Inzwischen müsse aber alles vermiedenwerden, was zu einer scharfen Sonderung der Gruppen(harden the groups) führen könnte. Dieselben müßten sichvielmehr möglichst inGelatine" verwandeln.

weil

feige ist Frank- Lichnowskyreich und Rußland offen in diesem Falle sitzen zu lassen, undzu sehr neidisch ist auf uns und uns haßt, deswegen sollen andere

Mächte ihre Interessen nicht mit dem Schwert vertheidigen dürfen, da es dann trotz aller Ver-sicherungen, trotz Marschall und Lichnowsky doch gegen uns gehen will. Das richtige Krämer-volk! Das nennt es Friedenspolitik! Balance of Power! Der Endkampf der Slaven und Ger-manen findet die Angelsachsen auf Seilen der Slaven ufnd) Gallier.