terial zur Bildung eines selbstständigen Urtheils zu unter-breiten. Der Verfasser glaubt, seine Aufgabe ohueeinseitige Parteinahme für die bloßen Interessen der Pro-duzenten durchgeführt, vielmehr den Standpunkt der Ver-mittlung entgegenstehender und gleichberechtigter Anfor-derungen eingenommen zu haben, welcher, wenn auchmit abstrakten ökonomischen Theorien nicht völlig im Ein-klang, auf dem konkreten Boden des Völker- und Staa-tenlebens doch der einzig erprobte und haltbare ist. DerVerfasser beansprucht ferner die Anerkennung, überalldie wahre Sachlage zur Grundlage seiner Erörterun-gen genommen und uirgends mit Absicht die That-sachen entstellt oder die Statistik gefälscht zu haben, >—Kunstgriffe, die leider so häufig in der Polemik überökonomische Themata vorkommen und sie ihres sittlichenGehaltes sowohl, als ihrer Beweiskraft berauben. Aller-dings ist kein Mensch der Aufgabe gewachsen, solche Er-örterungen rein objektiv zu halten; die Subjektivität ver-schafft sich unwillkürlich ihre Geltung in der Auffassungvon Thatsachen , deren Bedeutung vielfach ist oder derenUrsachen problematisch sind. Hierin wird aber auch Nie-mand Verletzungen der objektiven Treue finden wollen;der Begriff einer Streitschrift ist im Gegentheil untrennbarvon einer solchen Auffassung und Behandlung des Gegen-standes.
Der Verfasser übergiebt diese Arbeit der Oeffent-lichkeit mit dem Wunsche, daß sie Etwas dazu beitragen