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Vergleichende Statistik der Eisen-Industrie aller Länder und Erörterung ihrer ökonomischen Lage im Zollverein / von Wilhelm Oechelhäuser
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— Brauneisensteine, Kohleneiscnsteine wie nassauische Rotheisen-steine — fast ausschließlich neueren Datums und bedurften ge-nauer Untersuchungen, ehe so bedeutende und kostspielige Anlagendarauf gegründet werden konnten. Selbst die große Bedeutungund Ausdehnung des Nuhrkohlenflötzes nach Westen und Nordenhin kennt man erst seit wenigen Jahren. Und zweitens tratendie Ereignisse von 1848 mit der darauf folgenden und selbstjetzt noch nicht gehobenen Geschäftsunsicherheit auf's störendstedazwischen. Im Jahre 1847 war die Gründung einer großenZahl von Hochosenetablissements im Ruhrrevier theils fest be-schlossen, theils bereits in der Ausführung; alles dies gerieth1848 in's Stocken und erst 1850 und 1851 ist ein verhältniß-mäßig kleiner Theil der Unternehmungen wieder aufgenommenworden. Für 1851 wird man deshalb auch das Quantum desbei Coaks oder gemischtem Brennmaterial erzeugten Roheisensbereits auf 200, bis 250,000 Ctr. anschlagen können und hof-fentlich beginnt von jetzt an eine umfassendere Ausbeutung derdort gegebenen Grundlagen.

Ein sehr großer und das Verhältniß in den übrigen Eisen-revieren des Zollvereins weit übersteigender Theil der bisherigenEisenerzeugung des Distrikts besteht aus Hochosengußwaaren,während die neuen Coakshüttenanlagen auf Roheisen gehen.Die Produktion seit 1837 enthält nachstehende Tabelle: .

Hochofenproduktion des Westphälischen Hauptberg-distrikts.

Jahr.

1.

Roheisen.

Ctr,

2.

Nohstahl-eisen.

Ctr.

3.

Gußwaarenaus Erzen.

Ctr.

4.

Summa d.Hoch-ofenprodnktion.

Ctr,

1837

7,153

98,040

105,193

1838

10,212

—

116,657

126,869

1839

12,157

—

121,162

133,319

1840

4,310

k;»H»?' s

133,790

138,100

1841

13,016

—

147,188

160,204

1842

16,762

—

116,971

133,733

1843

25,815

—

83,792

109,607