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Nach den drei Haupteisenrevieren im Rheinischen Distriktscheidet sich die Eisenerzeugung folgendermaßen:
1838 . . . 619,965 Ctr. 176,358 Ctr. 124,384 Ctr.1850 . . . 853,238 - 180,929 - 190,851 -
Die sämmtliche Rohstahleisenerzeugung entfällt auf demSiegenschen Distrikt.
Auf landesherrlichen Werken, sämmtlich im BergamtsbezirkSiegen gelegen, wurden erzeugt:
1837 . . . 39,487 Ctr.1842 . . . 34,701 -1850 . . . 49,413 -ES fand also auch hier keine wesentliche Steigerung derärarischen Produktion Statt und ist überhaupt ihr Umfang un-bedeutend. Von den 49,413 Centnern im Jahre 1850 wurden41,905 Centner bei Coaks erzeugt.
Nach dem verwandten Brennmaterial scheidet sich die Hoch-ofenproduktion folgendermaßen, wenn man dabei von den obenfestgehaltenen Annahmen ausgeht:
-n > ^ , . Bei gcmisä'tem
Bei Holzkohlen. Bei CcakS. ^ . , ,^ Brennmaterial.
1837 . . . 1,075,705 Ctr. — Ctr. — Ctr.1842 . . . 941.311 - — - — -1850 . . . 1,033,113 - 101,905 - 90,000 -In Summa wurden also 1850 bei Coaks und gemischtemBrennmaterial crblasen: 191,905 Centner oder 15 Prozent derGesammtproduktion des Rheinlandes.
Die Zahl der im Jahre 1850 in Betrieb befindlichen Hoch-öfen betrug 96, worunter 12 mit Coaks oder gemischtem Brenn-material. Im Jahre 1837 mag sie 90 gewesen sein.
H. 9. Faßt man vorstehende Angaben über die Eisenerzeu-gung der einzelnen Hauptbcrgdistrikte zusammen, so ergeben sichfür die ganze preußische Monarchie die in nachfolgenderTabelle angegebenen Produktionsquanta. ES sind dabei auch dieAngaben aus einigen früheren Jahrgängen^) nach Karsten
") 1798, wo der größte Theil des Rhcunsck'c» AergdistriktS »och nicktz» Prcnsien gehörte, ward die Eiscnprvdnktion der Monarchie auf 3K8,vl» Ctr.angegeben.
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