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Vergleichende Statistik der Eisen-Industrie aller Länder und Erörterung ihrer ökonomischen Lage im Zollverein / von Wilhelm Oechelhäuser
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1837 . . . 220,533 oder 11 pCt.1842 . . . 179,220 - 9 -

1849 . . . 169,357 - 7 -

1850 . . . 162,713 - 6 -

Die Eisenerzeugung des Aerars ist also ' immer mehr ein-geschränkt worden.

Nach dem verwandten Brennmaterial scheidet sich die Pro-duktion folgendermaßen:

Bci Coaks uud

Bci Holzkohle». Bn CoakS. H^ohlen.

1837 . . . 1,748,982 Ctr. 170,000 Ctr. 15,000 Ctr.

1842 . . . 1,609,673 - 311,422 - 41,017 -

1849 . . . 1,669,332 - 387,740 - 218,873 -

1850 . . . 1,900,424 - 473,043 - 250,416 -

Bei Coaks und gemischtem Brennmaterial zusammengenom-men wurden demnach erblasen:1837 . . 185,000 Ctr. oder 9-^ pCt. der Gesammtprodukrion.1842 . . 352,439 - - 18 - -

1849 . . 606.613 - - 26 - -

1850 . . 723,459 - - 28 - -

Bei der Produktion der landesherrlichen Hütten geht übri-gens der Antheil des Coakseisens weit über diese Durchschnittehinaus. Von den 162,713 Centnern im Jahr 1850 warenvielmehr 127,281 Centner oder 78 Prozent bei Coaks erblasen,und wie überhaupt die ersten CoakShochöfen in Deutschland vonder preußischen Regierung gegründet worden sind, so ist sie hierinstets mit gutem Beispiel vorangeschritten, ohne dabei der eignenProduktion einen Umfang zu geben, wodurch der Privathütten-betricb wesentlich beeinträchtigt wird.

Die Anzahl der in Betrieb befindlichen Hochöfen betrug220 im Jahr 1850, worunter 14 Blauöfen. Da vor 1847nicht die Zahl der Hochösen, sondern bloß die der Hüttenwerkemitgetheilt ward, so läßt sich keine genaue Begleichung anstellen.Man kann sie aber für 1837 bis 1844 auf 200 bis 210 an-nehmen, von wo sie bis 1847 auf etwas über 220 stieg. DieZahl der überhaupt vorhandenen betrug nach den Gewerbeta-bellen von 1846 239 Hoch- und Blauöfeu; 1850 mag sie auf245 anzunehmen sein. Es lägen demnach durchschnittlich 25

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