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Vergleichende Statistik der Eisen-Industrie aller Länder und Erörterung ihrer ökonomischen Lage im Zollverein / von Wilhelm Oechelhäuser
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Jahr.

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AllsRoheisen.Ctr.

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Aus Erzen,(s, T«l'. Z 9.)Ctr.

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Summader Gußwaaren.

Ctr.

1842

378,736

352,100

730,836

1843

390,287

314,119

704,406

1844

401,883

389,966

791,849

1845

719,966

475,242

1,195,208

1846

704,430

394,360

1,098,790

1847

666,786

478,221

1,145,007

1848

466,554

374,467

841,021

1849

441,378

269,419

710,797

1850

581,736

346,012

927,748

Der Antheil der Gußwaaren aus Roheisen betrug demnachim Jahr 1837 nur 29 Prozent von der Gesammterzeugung;1842 war dies Verhältniß bereits auf 52 Prozent und 1850auf 63 Prozent gestiegen. Während die Erzeugung der Hoch-osengußwaaren eher ab- als zunimmt, hat sich die Produktionder Cupolo- und Flammofengießereien seit 14 Jahren um dasvier- bis fünffache gesteigert. Die bedeutende Abnahme seit1848 tritt in dieser summarischen Zusammenstellung noch deutli-cher hervor; erst 1851 dürste das Quantum von 1847 wiedererreicht worden sein.

Die Betriebövorrichtungen der Gießereien betrugen Ende1846: 168 Kupolöfen und 93 Flammöfen, 1850.- 200 Cupol-öfen und 49 Flammöfen, nebst 66 Tiegelöfen. Aus ältereilJahrgängen lassen die ofsiciellen Listen nichts Näheres über dieseZahlen ersehen.

c Gefrischtes Eisen, auch Blech und Draht.

§. 11. Bis zum Anfang der dreißiger Jahre geschah dieVerwandlung des Roheisens in Stabeisen fast ausschließlich inoffenen Heerdfeuern bei Holzkohlen. Nach Wachler wurden1828 in Schlesien die ersten gelungenen Versuche gemacht,Coaksroheisen bei Steinkohlen im Flammofen zu frischen. Vonda ab entwickelte sich die Puddlingfrischerei bei Steinkohlen, an-