— 86 —
1840 . . .
. 41,260 Centner,
1841 . . .
. 42,480 -
1842 . . .
. 46,060
1843 . .
. . 59,440
1844 . .
. 60,370
1845 . .
. 61,680
1846 . .
. 70,000
1847 . .
. 70,000
1848 . .
. . 60.000
1849 . .
. 52,800
1850 . .
. 43,200
Die Hälfte davon, wird bei Holzkohlen in Frischfeuern, dieandere Hälfte bei Steinkohlen im Puddlingofen gefrischt. Walz-werke sind keine vorhanden. Die schon erwähnte Eisenbahn nachder Saar würde eine bedeutendere Entwicklung der lurembur-ger Puddlingfrischerei zur Folge haben.
§. 22. Von den zum Thüringischen Verbände gehörendenGebieten haben wir bereits die preußischen und kurhessischenEnklaven (Schleusingen, Ziegenrück und Schmalkalden) in Bezugauf ihre Eisenindustrie besprochen. Allein auch in den meistender übrigen thüringischen Fürstenthümer findet Eisenproduktionstatt, worauf sich hauptsächlich die in ziemlichem Umfange imThüringer Wald betriebene Eisen- und Stahlwaarenfabrikationgründet.
Die in Thüringen vorkommenden Eisensteine sind von sehrguter Qualität. Darunter zeichnen sich besonders die Spath-eisenstcine und namentlich die Kamsdorfer und Lobensteiner aus,die ein zur Schmelzstahlbcreitung vorzüglich geeignetes Rohstahl-eisen liefern. Außerdem kommen gute Roth- und Brauneisen-steine, auch Magneteisensteine vor. Vielfach ist jedoch die Ge-winnung kostspielig und fast überall durch hohe Abgaben unddie verschiedenartigsten Betriebsbeschränkungcn von Seiten derRegierungen erschwert. Auch die Transportkosten der Erze sinddurchschnittlich sehr hoch.
Die wenigsten thüringischen Hüttenwerke entsprechen in ihrer