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auf diesen Gegenstand später zurück, bei Besprechung seines Ein-flusses auf die Gestaltung der Konkurrenzverhältnisse zwischen bri-tischem und deutschem Eisen.
Aus folgenden Angaben, die den besten Quellen (A. Ure,Mac Culloch, Porter u. s. w.) entnommen sind, erhellt dierasche Zunahme und der jetzige riesenhafte Umfang der großbri-tannischen Eisenproduktion. Wir beginnen mit dem Jahr 1740,wo man zuerst anfing Coaks zu verwenden, und geben nur dieJahre, in welchen genauere Ermittlungen stattgefunden haben;für die letzten 2 Jahre sind die aus privativem Wege erhaltenenSchätzungen eines der größten Londoner Eisenhändlers sub-stituirt.
1740 .
17,350 Tons')
1835 .
. 1,000,000 TonS
1788 .
86,300
-
1840 .
1,396,400 -
1796 .
124,879
s
1842 .
1,046,428 -
1802 .
. 170,000
-
1843 .
. 1,200,000 -
1806 .
. 250,000
-
1844 .
. 1,400,000 -
1820 .
. 400,000
s
1845 .
. 1,330,000 -
1823 .
. 442,066
s
1847 .
. 1,999,608 -
1825 .
581,367
-
1848 .
. 2,093,736 -
1828 .
702,584
«
1849 .
. 2,000,000 -
1830 .
653,417
-
1850 .
. 2,250,000 -
Letztere Summe ist gleich 45,000,000 Centner.Für 1851 schätzte man gegen Mitte des JahreS die Pro-duktion auf 2,500,000 Tons oder 50 Millionen Centner Roh-eisen. Vollständig mag diese Summe indeß nicht erreicht wor-den sein.
Die Produktion von 1740 ward von 59 Holzkohlenhochöfendargestellt. 1788 bestand dieselbe bereits zu ^ (55,200 von68,300 Tons) aus Coaksroheisen und von Ende vorigen Jahr-hunderts ab erhielten sich nur noch einige Holzkohlenhochöfen müh-sam in Betrieb. 1851 eristirte nur noch ein der Firma Harri-son, Ainsley u. Co. in Lancashire **) gehöriger Hochofen,
») Die Tonne zu 2,167 Pfd., also beinahe 20 Ctr., die wir in runderSumme für die englische, sowie auch für die belgische und französische Tonne-. t,000 Kil. festhalten.
*') Aus dem amtlichen Bericht über die Londoner Industrieausstellung.Berlin 1852. I, Band §> 17.