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typographischen Werkstätten den bedeutenderen Städten Italiens undFrankreichs, vorzugsweise Bologna, Florenz, Lyon , Mai-land, Neapel, Paris, Pavia, Rom und vor Allen Vene-digs) angehörten, so erfreute sich doch auch die neue Kunst inDeutschland , besonders in dem südlichen und mittlern Theile, einerwillkommenen Aufnahme und Pflege.
Außer den Ofsicinen des Ersindungsortes Mainz und derräthselhasten Presse Albrecht Pfister's zu Bamberg (welcheschon um das Jahr 1460 nach Mainz die allerersten Erzeugnisselieferte) erblicken wir Cöln, Straßburg, Augsburg , Nürn-berg, Basel und andere ansehnliche Städte jener Gegendenbald iin rüstigen Schaffen begriffen, während in dem Norden unseresVaterlandes Leipzig allein eine den bezeichneten Orten nahekom-inende großartige Wirksamkeit (der ersten bereits vor 1480 gegrün-deten Ofsicin folgten bald gegen 9 Anstalten) entwickelte.
Neben Leipzig aber sind im nördlichen Deutschland nur nochunser nahes Merseburg, wo Lucas Brandis aus Delitzsch
2) Die berühmten glcichzcirijZc» Versc Sannazar's zum Lobc Vciicdigi, dürf-ten kaum noch der Uebertreibung geziehen werden, wenn man erfährt, daßleite Stadt bis zum Ende des 15. Jahrhunderts vor allen übrigen Ortendie meisten, nämlich gegen 200 Officinen zählte, welche gewiß weit über3000 Werke (Panzer führt deren 2835 an) zu Tage förderten.