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Vorakademische Buchdruckergeschichte der Stadt Halle : eine Festschrift / von Gustav Schwetschke
Entstehung
Seite
16
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Halle wirklich der Druckort l ) oder vielleicht nur der Absas-sungsort desselben gewesen, sind leider ohne Erfolg geblieben, daeine von mir veranlaßte Nachsuchung in der Lübecker Bibliothek er-geben hat, daß das Schriftchen wahrscheinlich verloren gegangen istund so das Schicksal mehrerer Werke getheilt hat, welche Suhl selbst (vgl. dessen Vorrede S. 17.) nicht aufzufinden vermochte.Möglicherweise ist es auch einem andern Werke beigebunden und soden Nachforschungen unzugänglich geblieben "').

1) Panzer o. a. O. hält, was auch aus der in dem GeSner-Suhl'schenÄZcvzeichnisse üblichen Fassung wohl anzunehmen ist und wie Hain eben-falls thut, Halle für den Druckort, indem er von dem Buche sagt:Ist nur 3 Bogen stark und besage der Borrede zu Halle in Sachsengedruckt." Im Widerspruch mit dieser?lnnahme steht, daß Panzer indemselben Werke davVerzeichnis! der Hciligthümer K. von 1520" (vgl.Cap.VII.) den ersten Hallische» Druck nennt. Hrn. Sie. Dr. Forstem a n ngebührt das Verdienst, auf jenen Widerspruch zuerst (in den Provinzial-Blättern für die Provinz Sachsen, Jahrg. 1838. Nr. 101.) aufmerksamgemacht zu habe». Zu bedauern ist, daß der von dem eben genanntennamhaften Forscher unseres vaterländischen Alterthums begonnene Aufsatzüber dieAeltere BuchdruHrgeschichte der Provinz Sachsen" (vgl. Prov.-Blätter 1839. Nr. 72. und mehrere folgende Stücke) noch nicht fortgeführtworden. Das bisher Gegebene bezieht sich nur auf die Typographie Erfurts.

2) Sollre sich diese Vermuthung bestätigen, so wäre dies ein neuer Beweisdafür, wie wünschenSwerth und oft ganz nothwendig bei Citaten seltenerU»d namentlich kleinerer Schriften die ?lngabc der Bibliothek-Signatur ist.