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Vorakademische Buchdruckergeschichte der Stadt Halle : eine Festschrift / von Gustav Schwetschke
Entstehung
Seite
24
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St. Moritz, zu Marien Magdnlencn und dem Mitpatron des StiftsSt. Erasmus. Auf der Rückseite des Sten Blattes folgt dann derText, welcher nächst einer Anzeige über die Heiligthümer und dendurch dieselben zu erlangenden Ablaß, eine genaue, durch 831, fastdurchgängig vortrefflich gearbeitete Holzschnitte erläuterte Beschreibungderselben giebt, und an dessen Schluß zu Ende der Istcn Seite desvorletzten Blattes folgende Worte stehen:

Gedruckt yn der löblichen siadc halle, NachChristi vnsers Hern gedurt Funfftzehenhndertvnnd Im Zcwennyigesteim Ihare.

Auf der Rückseite des vorletzten Blattes befindet sich dasWappen des Kardinals Albert und auf der Stirnseite des letztenBlattes das Wappen des Erzbischofs Ernst«), beide in Holzgeschnitten und die ganze Seite einnehmend. Die Rückseite desletzten Blattes ist leer.

6) Panzer sagt ungenau -Das Er; bischöflich Main zische und b 0 £Magdcvurgischc Wappen." Allerdings renr Kardinal Albert auchErzbijchof nnd Kurfürst von Mai»; und führt deshalb in einem Mittcl-schtld« seines obigen Familien-Wappens das Mainzische 3?ad; die zweiandere» Mittelsehilde enthalten aber anch das Erzbisehöflich MagdebnrzischeWappen (ein getheiltes oben rothes und unten silbernes Feld) und dasBisehöflich Halbersiadtisehe (ein aus Silber und Zioth gespaltenes oder vonoben hcrab getheiltes Feld). Diese beiden letzteren Mittelsehilde führt nunaneh daS Familien-Wappen des Erzbisehofs Ernst.