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Vorakademische Buchdruckergeschichte der Stadt Halle : eine Festschrift / von Gustav Schwetschke
Entstehung
Seite
56
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hundert mit Halle und Neu markt zu einer Stadt verbunden)alle Personal-Notizen aus obiger Zeit fehlen und bis zur Errichtungder Ofsicin des Waisenhauses eine andere Glaucha'sche Druckerei nichtweiter bekannt ist, so möchte schwer zu ermitteln seyn, wie der Be-sitzer der in Rede stehenden Ofsicin geheißen.

Rivius spricht in der Nachschrift nur von einem „xagenteTypograplio", sagt, daß die tabellarische Anordnung des Satzeszwar nicht neu, „seä noslratibus tarnen Typographis insuetior"gewesen und drückt in der Anrede an die Typographen sein Ber- trauen zu „noslratibus Iniprcssoribus" wegen Unterlassung desNachdruckes, vor welchem er „exteros" warnt, aus.

Da Rivius auch in Bezug auf die ersteren in der Mehr-zahl spricht, so hat Kirchner mit Bestimmtheit annehmen zuinüssen geglaubt, daß bereits mehrere Ofsicinen in jener Zeit hiertbätig gewesen; obgleich möglicherweise die Buchdrucker des ganzenErzstifts und vielleicht auch der Mark Brandenburg hierunter zu ver-stehen sind, indem Rivius kurz zuvor erwähnt, daß er das Werkwohl hätte mit ,,Illustrissimoi'um Principum Nostratium bc-riignissimä conccssionc" versehen lassen können.

Möglich, daß Lieskau, dessen Cursiv - Lettern mit denin dem Texte der Loci gebrauchten übereinstimmen, der Besitzerder Glaucha'scheu Ofsicin war.