Gap. xx.
Die Oelschlegel'schen Bnchdruckereien. 1627.
„Melchior Oehlschlegell Bonn der Neustadt ahn
der Orle, ein Buchführer",im Jahre 1627 zum Bürger von Halle aufgenommen, wahrschein-lich ein Bruder des schon 1618 hier Bürger gewordenen BuchführersMichael Oehlschlegel, ebenfalls aus Neustadt a. d. O., ver-band mit seiner Handlung eine Buchdruckerei, wie u. a. die Firmaauf dem Titel von Necker's lebendigem Regenten-Spiegel 1633zeigt, wo es heißt: „Gedruckt zu Halle in Sachsen, Bey vndin Vorlegung Melchior Oelschlegels, Buchführcrs zumGüldenen Schloß" ')
l) Diese? gegenwärtig noch zum Theil in seiner alterthümlichen Gestatt vor-handene, in der Schmcerstraße bclcgcnc Gebäude wurde im Jahre 1471von Lorcnz Prelwicz gegründet und beherbergte im August 1545 dentheuern Mann Gottes, Dr. Martin Luther .
In dem hiesigen Wochenblatt 1807 ®. 166 fgg. hat Herr InspektorBullmann eine Beschreibung des HauseS, so wie die daran befindliche