12
is egredletur talie, qmnqtte fiyuris extensus, fcilicel:JLÜLCI'"'
In wie weit Joh. Bapt. Palatino, welcher zuRom 1544 ein Werk über die verschiedenen Schrift-arten drucken Hess, in welchem auch die Kryptogra-phie vorkommt, die Quadrat-Chiffre gekannt habe,vermag ich, da das Werk mir nicht vorliegt, nichtzu bestimmen. Nach, einer Stelle in dem N. Lehrge-bäude der Diplomatie (deutsche Ausg.) Th. II. S. 366gab Palatino in seinem Werke auch „ zwei Muster von12 Quadratzeichen."
Der Neapolitaner Joh. Baptista de Porta,dessen Schrift De furtivis lilerarum noiis zuerst inNeapel 1563 erschien, lässt sich in des 2. Buches14. Cap., welches die Ueberschrift trägt: „Varij feri-bendi modi , (jidbus omnes fere vulgo vti folent, tum alijcid idem exemphim ä nobis excogltaii" über die Qua-drat-Chiffre folgendermassen vernehmen:
,, Alius etiam tritus eft feribendi modus, quo rußici,mulierculae, ei pueri etiam vtuntur,"
wonächst eine Anleitung zur Bildung dieser Schriftartmit Anwendung eines lateinischen Alphabets von 21Buchstaben in der nachstehenden Weise