Berater, das Publikum, mehr oder weniger mit Absichteher verwirrt als aufgeklärt haben. Gewöhnlich be-findet sich jeder Spekulant in dem Glauben, dass erallein den schlauen Gedanken gehabt hat zu ver-kaufen, und wundert sich dann, wenn auch all dieanderen versucht haben, ihre Shares noch vor Thores-schluss los zu werden.
Es giebt viele Leute, welche der Ansicht sind,dass das spekulierende Publikum durch die letztjäh-rigen Skandale, wie Lake Yiews, Le Rois, StrattonsIndependance etc. derartig verekelt wurde, dass esschwer halten würde, dasselbe noch einmal für neueBörsengeschäfte zu begeistern. Wir teilen nicht dieseAnsicht; Spekulanten glauben meistens an eine ho-möopathische Heilmethode, d. h. sie werden immerversuchen, ein Uebel durch ein anderes zu heilen,und wenn jemand z. B. bei Lake Yiews hereinge-fallen ist, wird er gewiss und mit liecht versuchen,das noch übrig gebliebene Geld in einem andernSpekulationsobjekt anzulegen und den Yerlust wiedereinzuholen. Die Spekulationsmanie ist auch gewissenModen unterworfen. Zu einer Zeit waren es Kaffirs,dann wieder Westaustralier, dann einmal Westafri-kaner, während die Zwischenpause mit einem Kloiulyke-booin ausgefüllt wurde. Wie viele aber von deneinst so glänzenden und beliebten Gesellschaftensind übrig geblieben, um die Geschichte ganz zu er-zählen? Eine richtige Kapitalanlage war’s eben nie,sondern nur Spekulation. Risiko giebt’s und gab esimmer, und wer uns mit dem Einwurfe kommt, dassman ja nur in erstklassigen Minenwerten zu speku-lieren braucht, um sicher zu gehen, dem können wir